<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617</id><updated>2012-02-16T11:21:31.511+01:00</updated><category term='Post'/><category term='Sport'/><category term='Vergebung'/><category term='Ja'/><category term='aufschieben'/><category term='Paraguay'/><category term='Arbeit'/><category term='Informationen'/><category term='Geschenk'/><category term='Urlaub'/><category term='Stress'/><category term='Leitung'/><category term='Angst'/><category term='Feier'/><category term='Meinung'/><category term='Moral'/><category term='Müllberge'/><category term='Strafe'/><category term='Schuld'/><category term='Persönlichkeiten'/><category term='Ungerechtigkeit'/><category term='Ampel'/><category term='Leiterschaft'/><category term='Rollen'/><category term='Reiche'/><category term='Opfer'/><category term='Schmerzen'/><category term='Glück'/><category term='Wettbewerb'/><category term='Manipulation'/><category term='Not'/><category term='Familie'/><category term='Wohlstand'/><category term='zögern'/><category term='Krankheiten'/><category term='allein'/><category term='Ferien'/><category term='Jesus'/><category term='Kind'/><category term='Verschwendung'/><category term='Nein'/><category term='Sorgen'/><category term='Hören'/><category term='Gabe'/><category term='Fest'/><category term='Briefe'/><category term='Misserfolg'/><category term='Wettkampf'/><category term='Subjektivität'/><category term='Theater'/><category term='Spiel'/><category term='Schuldgefühle'/><category term='Berichterstattung'/><category term='Arme'/><category term='Erfahrung'/><category term='Überfluss'/><category term='Abfall'/><category term='Anerkennung'/><category term='Mut'/><category term='Schauspiel'/><category term='Gottes Urteil'/><category term='Ehe'/><category term='Erfolg'/><category term='wählen'/><category term='Rivalidät'/><category term='Fußball'/><category term='Lob'/><category term='Genugtuung'/><category term='Ablehnen'/><category term='Hilfe'/><category term='Ängste'/><category term='Gott'/><category term='Konkurrenz'/><category term='Privatleben'/><category term='Festlegen'/><category term='Kritik'/><category term='beobachtet'/><category term='Krisen'/><category term='Objektivität'/><category term='Stimme'/><category term='Behindert'/><category term='Gerechtigkeit'/><category term='Nachrichten'/><category term='Schmerz'/><category term='Gefühle'/><title type='text'>Kohelet</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>39</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-3110644256918015152</id><published>2011-08-21T23:18:00.001+02:00</published><updated>2011-08-21T23:20:51.232+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ferien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Urlaub</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; &lt;/style&gt;&lt;br /&gt;&lt;style type="text/css"&gt; &lt;/style&gt;&lt;br /&gt;&lt;style type="text/css"&gt; &lt;/style&gt;&lt;br /&gt;&lt;style type="text/css"&gt;&lt;!--		@page { margin: 2cm }		P { margin-bottom: 0	&lt;/style&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ichglaube, die Deutschen sind Weltmeister im Urlaub machen. Nur wenigandere Völker reisen so weit in der Welt herum, wie die deutschenTouristen. Man hat sie in der Wüste Sahara angetroffen, in denUrwäldern von Indonesien, bei den Ruinen der Inkas auf Machu Pichuin Perú, auf Luxusdampfern im Mittelmeer, an den Stränden vonHawaii, am Polarkreis, an der chinesischen Mauer und natürlich ander Riviera und auf Mallorca. Wohl kaum ein anderer Arbeiter kann soviele freie Tage im Jahr beanspruchen wie der deutsche, und kaumeiner hat so viel Geld zur Verfügung, das er für weite Reisen undLuxus ausgeben kann. &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;	Ja,sicher, die Deutschen arbeiten auch wie kaum ein anderes Volk. Siewerden gejagt und getrieben. Sie werden ausgebeutet von anonymen,mächtigen Herren, von Systemen und komplizierten Mechanismen, diekeiner mehr ändern kann. So ist es verständlich, dass derArbeitnehmer jede Gelegenheit nutzen möchte, um dem Stress und derSchinderei zu entfliehen. Er will nicht nur,&amp;nbsp; ja er muss sich erholen.Wenn er nicht freiwillig auf die Insel geht, wird er vom Unternehmen,von der Gewerkschaft oder von der Krankenkasse geschickt: DieArbeitskraft muss doch erhalten bleiben!&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;	Abernicht alle, die in Urlaub gehen, müssen auch wirklich in Urlaubgehen. Ich habe mich manchmal gefragt, wozu Arbeitslose,Sozialempfänger oder Rentner noch einen Urlaub brauchen. Sie könnendas ja wirklich nicht mit Stress und Ausbeutung am Arbeitsplatzbegründen. Doch solche Dinge darf man nicht fragen. Bei mir erwecktes aber den Anschein, als ob unsere ganze Urlaubskultur entartet sei.Denn Urlaub hat - neben den positiven Wirkungen - auch eine Reihenegativer Begleiterscheinungen. &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;	*Urlaub ist Stress. Ich glaube, jeder Urlauber wird das zugeben. Damuss zuerst die Reise geplant werden, Termine müssen abgesprochenund Buchungen vorgenommen werden. Dann geht das Packen mit all demStreit, den Entscheidungen und Unsicherheiten los. Am Urlaubsortangekommen muss man sich umstellen: auf die Wohnverhältnisse, dieEssgewohnheiten, das Klima, die Kultur, die Sprache. Jede einzelnedieser Veränderungen ist normalerweise schon ein hoher Stressfaktor.-- Aber kaum hat man am Urlaubsort in eine Routine gefunden, so mussman schon wieder zurück in die neue alte Umgebung. Kein Wunder, dassviele Leute nach ihrem Urlaub müder und abgespannter sind als vorher- und erst einmal Erholung brauchen.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;	*Urlaub ist kostspielig. Da sind die Reisekosten, der Aufenthalt, dieAnschaffungen, die man für den Urlaub braucht, die Nebenkosten durchSouvenirs, extra Essen, Ausflüge, Trinkgelder etc.&amp;nbsp; Außerdem bestehtein Druck von der Gesellschaft, dass man möglichst ausgefallene,teure Urlaubsreisen machen muss. Wer nur die Wälder seiner Heimatdurchwandert oder Tagestouren mit dem Fahrrad unternimmt, gilt alsgeizig und spießig. &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;	*Urlaub ist enttäuschend, frustrierend und deprimierend. Wer hatschon wirklich einmal seine Erwartungen und Hoffnungen an den Urlauberfüllt gesehen? Einmal ist es das Wetter, das nicht mitspielt, dannsind es die Räumlichkeiten, die zu wünschen übrig lassen, oder dieNachbarn, die einem auf den Nerv gehen. Das Essen war nicht so gut,die Sauberkeit mangelhaft, die Preise zu hoch… Auf dem Prospekt sahalles so schön aus. In Wirklichkeit ist man enttäuscht undfrustriert. &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;	*Urlaub ist gesundheitsgefährdend. Wie viele Leute erleiden ersteinmal einen kräftigen, schmerzhaften Sonnenbrand. Dann stellensich, durch die fremde Ernährung, meist Durchfall und andereVerdauungsstörungen ein. Dazu kommen gefährliche Insektenstiche,sowie Verletzungen beim Baden oder beim Wandern über unbekanntesGelände. Die Gefahr krank zu werden, ist im Urlaub weit größer alszu Hause - und außerdem ist eine Krankheit in der Fremde ein vielgrößerer Aufwand.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;	*Ich könnte noch darauf hinweisen, dass ein Urlaub den ganzenArbeitsprozess im Beruf unterbricht und zum Stocken bringt. Nach denFerien muss mancher sich erst wieder mühsam auf den aktuellen Standder Dinge bringen und vielleicht Berge liegen gebliebener Arbeitabtragen.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;	Nungut, ich will aber auch die positiven Seiten des Urlaubs sehen.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;	Wohljeder braucht einmal den Abstand von der Routine und dem Stress. Wennman zurück kommt, geht man wieder mit Eifer an die schwierigenAufgaben heran. Man bringt eine neue Sicht, neuen Schwung und neueKreativität mit. Im Urlaub, wenn man ihn richtig und vernünftigverbringt, kann man sich wirklich ausruhen, neue Kräfte sammeln undan Leib und Seele gesunden. Ich möchte unseren DeutschenUrlaubsspezialisten vorschlagen, dankbar zu sein, für die vielefreie Zeit und das Geld, die uns zur Verfügung stehen, um uns imUrlaub zu erholen, etwas zu erleben und etwas zu lernen. Ich wünschemir aber, dass bei alledem Gott nicht zu kurz kommt. Gerade im Urlaubhaben wir Zeit, die Bibel zu lesen, zu beten und uns über unserVerhältnis zu Gott Gedanken zu machen. Dazu sind wir berufen, wiePaulus es im 1. Korintherbrief ausdrückt: „Gott selbst hat euchdazu berufen,  immer mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn,verbunden zu sein.“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-3110644256918015152?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/3110644256918015152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=3110644256918015152&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/3110644256918015152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/3110644256918015152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2011/08/urlaub.html' title='Urlaub'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-1886992809121751547</id><published>2011-05-10T22:54:00.000+02:00</published><updated>2011-05-10T22:54:30.695+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='zögern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='aufschieben'/><title type='text'>Prokrastination</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt; &lt;!--  @page { margin: 2cm }  P { margin-bottom: 0.21cm } --&gt; &lt;/style&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;  &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="CENTER" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Prokrastination ist die «Kunst», eine Aufgabe oder Arbeit auf später zu verschieben.  &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Sie ist eine Erledigungsblockade, ein Aufschiebeverhalten und die Angewohnheit, notwendige, aber unangenehme Arbeiten immer wieder zurück zu stellen, statt sie zu erledigen. - Wer sich zu lange besinnt und zögert, seine Termine immer wieder auf später verlegt, wer zu lange wartet und sich von allerhand Nebensächlichkeiten ablenken lässt, der ist ein Prokrastinator.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; Prokrastination wird als eine Schwäche verstanden, eine Untugend, verwandt mit Faulheit und Bequemlichkeit, oder auch mit Feigheit und Verantwortungslosigkeit. Manche sehen in Prokrastination eine Art Selbstsabotage. Wer dies Spiel zu lange treibt, kann sich zugrunde richten. Das Aufschiebeverhalten führt dazu, dass man wichtige Termine verpasst, dass einem einmalige Gelegenheiten und Chancen entgehen, dass man Ziele in Schule und Beruf nicht erreicht, Verluste oder Bankerott im Geschäftsleben erleidet oder Ärger mit Kollegen und Familienmitgliedern bekommt. Außerdem belasten den Prokrastinator oft Stress, Minderwertigkeitskomplexe, Schuldgefühle, Depressionen, ein schlechtes Gewissen und dauernde Unzufriedenheit mit sich selbst. Deshalb wollen viele Betroffene lernen, wie man diese Schwäche besiegen und ein tüchtiger, erfolgreicher Manager werden kann.  &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; Das ist die eine Seite von Prokrastination: Berge von unerledigten Arbeiten. Die andere Seite ist, dass ein Mensch, der immer alles gleich erledigen und nichts für später lassen will, unter enormen Druck gerät. Das kann äußerst hektisch und unangenehm für ihn selber und seine Mitmenschen werden. Wie bei einer Sucht steht der Perfektionist ständig unter dem Zwang, jede Aufgabe sofort zu erledigen. Wo andere noch warten und zögern fühlt er sich verpflichtet, einzuspringen und die Arbeit zu übernehmen. Und das geht nun einmal nicht gut. Manche Entscheidungen müssen verschoben, manche Arbeiten gut bedacht und vorbereitet und manche Projekte zurück gestellt werden.  &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; Außerdem müssen wir heute auch wieder lernen, auf etwas zu warten. Wir müssen lernen, eine Spannung auszusitzen und auf Resultate zu warten. Unsere Gesellschaft funktioniert mit der oft beklagten Tendenz, dass wir kaum noch verzichten können, viel zu ungeduldig sind und unsere Wünsche und Pläne am liebsten sofort erfüllt sehen wollen. So, wie ein Kind im Supermarkt nach den Süßigkeiten greift und sein Verlangen sofort stillen will, so sind auch viele Jugendliche und Erwachsene. Die schnelle Befriedigung ist möglich und akzeptabel geworden. Es fehlt aber die Ausdauer, die Disziplin auf gute Dinge zu warten und sich in Geduld zu üben.  &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; Prokrastination kann durchaus auch ihre Vorteile haben. Es ist erstaunlich, was man alles schaffen kann, wenn man sich vor einer unangenehmen Aufgabe drückt. Da ist z.B. ein kritischer Brief zu schreiben, eine Reparatur im Haushalt vorzunehmen, Klavier zu üben oder die Hausaufgabe zu machen. Bevor einer aber an diese Dinge herangeht, ist er oft sehr motiviert zuerst den Schreibtisch aufzuräumen, einen Anruf zu machen, zu putzen oder noch schnell etwas einzukaufen. Am Ende ist das eigentliche Projekt noch unerledigt, dafür sind aber ein Haufen kleinerer, nicht minder unangenehmer Dinge abgewickelt worden.  &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; Noch etwas Gutes kann beim Verzögern und Hinausschieben von Entscheidungen und Pflichten geschehen: sie können sich von selbst erledigen. Wer sich von dem Druck anstehender Termine nicht zu hektischen Aktivitäten verleiten lässt wird merken, dass manche Probleme sich im Laufe der Zeit von alleine lösen. Und diese Lösung kann oft besser sein, als unsere schnell und dienstbeflissen angegangen Aktivitäten. Es wäre viel Unheil in der Welt vermieden worden, wenn manche Leute ein wenig langsamer und überlegter gehandelt und Dinge auf die «lange Bank» geschoben hätten. Wie hatte Gott durch Jesaja zum Volk gesagt? «Wenn ihr gelassen abwartet und mir vertraut, dann seid ihr stark.»  &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-1886992809121751547?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/1886992809121751547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=1886992809121751547&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/1886992809121751547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/1886992809121751547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2011/05/prokrastination.html' title='Prokrastination'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-4358022874581422596</id><published>2011-03-02T09:54:00.000+01:00</published><updated>2011-03-02T09:54:56.719+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Theater'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schauspiel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rollen'/><title type='text'>Rollen</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Jeder hat seine Rolle im Leben – und die muss er spielen. Der eine ist Lehrer – und muss diese Rolle richtig spielen, wenigstens vom ersten Läuten der Schulglocke bis zum Ende des Unterrichtes. Der andere ist Unternehmer, der nächste Angestellter oder Verkäufer oder Putzfrau. Sie alle haben eine Rolle in der Gesellschaft, die sie auch ausfüllen müssen. &lt;br /&gt;Das Wort «Rolle» ist ein Begriff aus dem Theater. Da präsentiert ein Schauspieler eine andere Persönlichkeit. Er stellt die Verhaltensweise, die Werte und Erwartungen dar, die die Gesellschaft angenommener Weise an ihn hat. Die Rolle gibt es auch im wirklichen Leben. Sie ist mehr als nur Beruf, Position, Aufgabe -&amp;nbsp; sie ist die Art, wie wir unseren Stand in unserer Kultur und Zeit ausfüllen. Es gibt da die Rolle des Vaters, der Mutter, der Kinder, der Großeltern. Und schließlich müssen wir noch die weniger formellen Rollen des Wohltäters, des Kritikers, des Clowns, des ewig Ärgerlichen, des Leidenden usw. nennen. &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich glaube, jeder Mensch hat eine Rolle. Die Rolle, die er spielt, kann eine Rolle sein, die ihm aufgezwungen wurde und die er von Herzen hasst. Vielleicht ist es die Rolle des Dorftrottels, oder die des schlechtesten Schülers der Klasse, des Schwächlings und des Verlierers. Das sind nicht angesehene Rollen - aber doch Charaktere, die gespielt werden müssen. Es kann auch sein, dass jemand eine Rolle übernommen hat, weil kein anderer sie nehmen wollte. Aus Mitleid mit jemand, der noch weniger geeignet war als er selber. So hat er vielleicht die Rolle des Boten, des Aufräumers in der Firma, des Krankenpflegers übernommen. – Dann gibt es noch denjenigen, der sich nach einer bestimmten Rolle ausgestreckt und dabei andere zur Seite drängt: sagen wir als Vorarbeiter, Abteilungsleiter, reicher Bürger der Stadt. Das heißt nicht, dass er diese Rolle auch liebt und sich darin wohl fühlt, aber doch wollte er sie unbedingt haben. – Schließlich gibt es noch die Rolle, die man einfach hat und nicht abschütteln kann, sei es die eines Staatsbürgers, eines Autofahrers, eines Kunden, Patienten etc. Es ist keine schöne Rolle, keine erstrebenswerte, wertvolle und doch muss man sie ehrenvoll spielen, wenn man ungewollt in sie hinein gerät. &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Jeder hat seine Rolle! Nein, eigentlich hat jeder mehrere oder viele Rollen zur gleichen Zeit. Der Mann ist z.B. Vater und Bürger und Arbeitnehmer zur gleichen Zeit. Die Frau ist Mutter, Ehefrau, aber auch Tochter, Patientin, Wohltäterin und Kirchenmitglied in einem. Alle diese Rollen sind wichtig und erfordern Einsatz, Zeit und Mühe. Man kann sie den Erwartungen gemäß gut spielen oder schlecht. Man kann sie übertrieben wichtig nehmen oder unterschätzen und vernachlässigen. Man kann die Rolle dazu nutzen, sich selber ins rechte Licht zu rücken, Ansehen und Anerkennung zu finden, andere zu dominieren - oder man kann sie nutzen, um seinen Mitmenschen zu helfen und der Gesellschaft zu dienen. Man kann die Rolle mit Überzeugung spielen oder mit einem Gefühl der Scham. – Ich denke da an den Putzmann in unserem Büro. Don Jorge spielte (lebte) seine Rolle als Putzmann mit Hingabe, einem erstaunlichen Selbstbewusstsein und Freude. Da machte es nichts aus, wie gering seine Position war. Er spielte sie mit Liebe. Dadurch fiel es ihm leichter, als wenn er klagen würde. Seine Gegenwart war angenehm und erbauend für andere.&amp;nbsp; -&amp;nbsp; Man kann sich aber auch in seiner Rolle bedauern. Man kann damit andern auf die Nerven gehen und sie zur Verzweiflung bringen. Oder man kann sich freuen und andere fördern und heilen. Vielleicht willst du dir einmal bewusst machen, welche Rollen du spielen musst. Und ich – und viele andere – würden sich freuen, wenn du deine Rollen ehrenhaft, fröhlich, dankbar und überzeugt spielen würdest, zum Nutzen und Förderung anderer. Gott gibt dir gerne die Kraft dazu und wird dich am Ende des Schauspiels auf Erden für eine gute und glaubwürdige Darstellung belohnen. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-4358022874581422596?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/4358022874581422596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=4358022874581422596&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/4358022874581422596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/4358022874581422596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2011/03/rollen.html' title='Rollen'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-8020239679322347135</id><published>2011-01-18T23:00:00.000+01:00</published><updated>2011-01-18T23:00:24.563+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mut'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erfahrung'/><title type='text'>Angst</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Eigentlich brauchen wir keine Angst zu haben. Es ist kein Krieg bei uns. Im Land ist es ziemlich ruhig. Die meisten Regierungen haben ein Programm für die Sozialversorgung der Menschen, die plötzlich in Not geraten. Auch sonst ist das Leben der meisten von uns nicht sehr aufregend und gefährlich. Trotzdem gibt es Millionen von Menschen, die in Angst leben müssen. Da ist in vielen Großstädten die Angst vor Überfällen und Kriminalität, Angst vor wirtschaftlichem Verlust, die Angst vor Unfällen im Straßenverkehr, vor Schmerzen, vor Ungerechtigkeit, vor Krankheit, Hunger, Verfolgung und Tod.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Es gibt besonders ängstliche Menschen, die fürchten sich vor allem, selbst wo nichts zu fürchten ist. Sie haben einen ängstlichen Charakter und können vielleicht nicht viel dafür. Sie müssen aber deswegen oft Spott einstecken. Jedenfalls sehen sie überall eine Gefahr, alles ist für sie bedrohlich. Aus Menschenfurcht oder Angst vor den anderen sagen sie nicht, was sie sagen sollten. Sie gehen den Herausforderungen des Lebens aus dem Weg, sie wagen nichts, weil sie sich vor dem Risiko fürchten. Sie treffen keine, oder falsche Entscheidungen aus Angst, es könnte etwas schief gehen. In gewisser Weise wählen sie die Angst als Ratgeber für die großen Fragen ihres Lebens. Oft habe ich schon gedacht: „Die Angst kann zwar ein Ratgeber sein, aber sie ist nicht immer ein guter Ratgeber.“ Sie kann uns hindern und einengen und zu Rückzug und Kapitulation verleiten, wo eigentlich noch viel zu erreichen wäre, wo wir nur mutig vorangehen müssten. &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Andere Personen wieder sind hart gesotten, sie fürchten sich vor fast nichts und niemand. Dabei wäre es manchmal ganz gut und heilsam etwas mehr Angst zu haben. Die Furcht kann uns davon zurückhalten, Dummheiten zu begehen. Sie kann uns davor bewahren, zu schnell zu fahren, einen riskanten Vertrag abzuschließen, mit jemandem eine Prügelei oder einen Prozess anzufangen. Angst kann uns davor bewahren, unseren Besitz oder unser Leben leichtfertig aufs Spiel zu setzen und in unser eigenes Unglück oder Verderben zu rennen. Manch einer wäre sicher froh gewesen, wenn er ein klein wenig furchtsamer, skeptischer und zurückhaltender gewesen wäre. &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Zum Teil, so denke ich, kann man sich aber auch an Angst gewöhnen und sich ab härten. Wenn man oft genug in gefährlichen Situationen war, ohne dass etwas Schlimmes passiert ist, dann wird man sicherer und weniger ängstlich, vielleicht sogar leichtsinnig. Das ist bei manchen Typen gut und erstrebenswert. Bei anderen jedoch eher kritisch. Es sollte bei ihnen nicht darum gehen, sich noch mehr ab zu härten und mutiger zu werden, im Gegenteil. Fehlende Angst ist auf mangelnde Erfahrung zurück zu führen. Das Kind, das ohne Angst in die Flamme greift oder mit dem scharfen Messer spielt, ist nicht mutig, sondern unerfahren. Ich hörte einmal von Seeleuten, die gefragt wurden, ob sie Angst in einem großen Sturm auch Angst bekämen. Sie seien das doch gewohnt und unerschrockene Männer. Da sagten sie: „Wir fürchten uns &lt;b&gt;&lt;u&gt;weil&lt;/u&gt;&lt;/b&gt; wir Männer sind, weil wir die Gefahr kennen und sie nicht leicht nehmen.“ Furchtlosigkeit ist nicht gleichbedeutend mit Mut, sondern einfach Blindheit der Gefahr und ihren möglichen Folgen gegenüber. Manch einer ist schon zu Schaden gekommen, weil er in seiner Unerfahrenheit die Notlage nicht erkannte oder falsch einschätzte. Angst zu haben ist also nicht immer negativ. Besonders hilfreich ist es, sich vor den Warnungen Gottes zu fürchten. Gott ist nämlich nicht ein gleichgültiger Opa, sondern ein Richter, der ernsthaft straft. Es ist nur zu unserem Besten, wenn wir seine Drohungen ernst nehmen und uns aus Angst vor Strafe und Gericht vor dem Bösen hüten. Das kann uns vor dem ewigen Tod in der Hölle bewahren. &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-8020239679322347135?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/8020239679322347135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=8020239679322347135&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/8020239679322347135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/8020239679322347135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2011/01/angst.html' title='Angst'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-2769684984321758471</id><published>2010-05-26T23:38:00.000+02:00</published><updated>2010-05-26T23:38:58.947+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Not'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hilfe'/><title type='text'>Hilfe! - ich brauche keine Hilfe.</title><content type='html'>&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ist es denn normal, dass jemand keine Hilfe braucht? Doch wohl nicht. Wir sind aufeinander angewiesen. Und wie dankbar können wir sein, dass es immer noch Menschen gibt, die uns ihre Hilfe anbieten und uns gerne helfen wollen. Ohne die Hilfe von Ärzten wäre ich sicher schon vor längerer Zeit gestorben. Ohne Freunde, die uns finanziell unterstützen, hätte wir unsere langjährige Missionsarbeit in Südamerika nicht ausführen können. Ohne den Schutz des Gesetzes und die Polizei wäre unser Leben und Eigentum nicht sicher. Ohne das Heer an Kranken- und Altenpflegern würden viele Menschen in unserem Land ein jämmerliches Dasein fristen. - Wie kann da einer sagen, er braucht keine Hilfe? Das ist doch purer Stolz, Selbstüberschätzung, eine unrealistische Behauptung und ein verschließen der Augen vor der Realität. Wer es nicht selbst erkennt und einsieht, dem sagen es seine Freunde und Bekannten. So höre ich immer wieder die Worte: «Da brauchst Du Hilfe! Geh doch endlich und bitte um Hilfe.»&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; Gut, wir brauchen alle Hilfe. Meine Frage ist nur: Wann brauchen wir Hilfe und von wem? Viel zu oft rufen Menschen nach Hilfe, obwohl sie eigentlich keine brauchen. Sie könnten sich selber helfen, wenn sie wollten. Aber es ist bequemer, sich bedienen zu lassen. Viele rufen nach Hilfe, weil es der leichtere Weg ist. Sie haben es nicht gelernt, den Schwierigkeiten des Lebens zu begegnen, selbst zu versuchen, zu kämpfen. – Ich möchte einige Gründe nennen, weshalb wir vorsichtig damit sein sollten, die Hilfe anderer in Anspruch zu nehmen oder unsere eigene Hilfe anderen anzubieten.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; 1.- Hilfe lähmt die eigene Initiative. Wem dauernd Hilfe angeboten wird, der wird immer bequemer und unselbständiger. Ich denke daran, dass man früher z.B. versucht hat, behinderten Mitmenschen alle Arbeiten und Mühen abzunehmen. Man hat sie rundum bedient und ihnen alle Schwierigkeiten aus dem Wege geräumt. - Heute hat man erkannt, dass auch Menschen mit Begrenzungen und Behinderungen herausgefordert werden können. Es ist gesund für sie, so weit wie möglich für sich selber zu sorgen. Und es ist erstaunlich, was Personen, die blind, gelähmt oder verkrüppelt sind noch alles fertig bringen.  &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; 2.- Hilfe zerstört das Selbstwertgefühl oder fördert die Minderwertigkeitskomplexe. Wer dauernd auf Handreichungen und Geschenke anderer angewiesen ist, der verliert mit der Zeit die Achtung vor sich selber. Er schämt sich, dass er den anderen unterlegen ist und dass er sein Leben nicht selber meistern kann. Für manche ist es sehr belastend mit dem Bewusstsein zu leben, dass andere es besser können oder mehr haben. Es fällt ihnen schwer von dem Wohlwollen und dem Überfluss der Mitmenschen leben müssen. Sie fühlen die Überlegenheit der anderen und ihr eigenes Versagen. --- Andere wiederum haben ein weniger zartes Gewissen und nehmen Hilfe an wo immer und so viel sie bekommen können.  &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; 3.- Hilfe macht abhängig. Wer einmal Hilfe angenommen hat, dem wird es leichter fallen, wieder und wieder Hilfe anzunehmen. Er verlässt sich bald auf die anderen und erwartet, dass sie seine Bedürfnisse stillen und und seine Wünsche erfüllen. Wir haben auch schon von Bettlern gehört, die sehr aufdringlich und unverschämt sind. Sie fordern Hilfe mit Argumenten und Beschimpfungen ein. - Es gibt ganze Völker oder Nationen, die abhängig geworden sind von der Hilfe aus dem Ausland. Damit haben sie ihre Freiheit eingebüßt und sich selbst zu Gefangenen gemacht. Sie könnten selber für sich sorgen – an ihrem Standard gemessen. Die Ressourcen sind da, sie hätten die Fähigkeiten und Kräfte dazu. Aber sie haben schon immer Hilfe bekommen und haben es verlernt, den Herausforderungen und Schwierigkeiten des Lebens zu trotzen und selber etwas zu schaffen.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; 4.- Hilfe kostet einen Preis. Wir meinen vielleicht manchmal, die Hilfe, die uns angeboten wird, die andere freiwillig für uns leisten, sei umsonst. Das stimmt aber nicht. Wir wissen, dass sogenannte Entwicklungshilfe oft aus rein geschäftlichen oder egoistischen Gründen angeboten wird. Der Helfende erhofft sich irgendeine Gegenleistung, einen Vorteil. Der kann – muss jedoch nicht - finanzieller Art sein. Man kann aber die Bezahlung z.B. auch in Form von Dienstleistungen, Zuneigung, Zustimmung, Freundschaft, Lob und Anerkennung erwarten. Dies könnte unter Umständen ein sehr hoher Preis werden. Man hat sich gewissermaßen an den Wohltäter verkauft.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  Nun sollen diese Überlegungen niemanden davon abhalten, seinem Nächsten zu helfen. Es ist ein Gebot für die Christen, dem Mitmenschen in seiner Not selbstlos und uneigennützig beizustehen. Nur wollen wir niemandem unsere Hilfe aufdrängen oder ihn überreden, unsere Wohltätigkeit in Anspruch zu nehmen. Wir freuen uns vielmehr über diejenigen, die  mit Mühe, Fleiß und Opfern versuchen, ihre Probleme selbst zu lösen. – Wo wir aber wirklich Hilfe brauchen, da wollen wir es aber auch zugeben und uns nicht scheuen, demütig zu bitten. Unser wichtigster und größter Helfer ist Gott. In Ps. 50, 15 sagt er: «Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.«  &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-2769684984321758471?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/2769684984321758471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=2769684984321758471&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2769684984321758471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2769684984321758471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2010/05/hilfe-ich-brauche-keine-hilfe.html' title='Hilfe! - ich brauche keine Hilfe.'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-359639368280408894</id><published>2010-04-28T21:42:00.002+02:00</published><updated>2010-04-28T21:47:03.569+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Moral'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Privatleben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönlichkeiten'/><title type='text'>Privatleben</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;Tiger Woods ist einer der größten Golfspieler der Welt. Er ist ein farbiger Amerikaner von etwa 34 Jahren – ein Idol für viele Jugendliche. Tiger hat zwei Kinder und ist glücklich verheiratet .... Wirklich? - In der letzten Zeit kommt es an die Öffentlichkeit, dass dieser Sportler gar nicht so ein makelloses Leben führt. Tiger selbst hat sich vor laufender Fernsehkamera für sein Fehlverhalten, für seine Untreue und Affären mit anderen Frauen entschuldigt. Er sieht ein, dass er damit seine Fans enttäuscht und ihnen ein schlechtes Vorbild gegeben hat. Er bedauert, dass er seine Frau betrogen und Leid über die Familie gebracht hat.  &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Jetzt spielt Tiger wieder Golf – und wird weiter von den Zuschauern verehrt, bewundert und bejubelt. In einer Fernsehumfrage sagten eine ganze Reihe Leute spontan zu dem Fall: «Was geht uns sein Privatleben an. Tiger ist ein ausgezeichneter Golfspieler. Das allein zählt. Wir finden, dass man ihn in Ruhe lassen und nicht verurteilen sollte.»&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Wirklich? Ist es gleichgültig, wie sich ein großer Sportler in seinem Privatleben verhält? Soll es uns tatsächlich egal sein, wie weltbekannte Stars und herausragende  Persönlichkeiten zu Hause denken und handeln? Ist es richtig eine so deutliche  &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;Trennungslinie zwischen Berufs- und Privatleben zu ziehen?&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Wir werden heute immer häufiger mit dem Problem konfrontiert, dass berühmte und bekannte Persönlichkeiten ein unmoralisches Leben führen. Da sind Sportler, Filmstars, Musiker, Künstler, Priester und Politiker die ihre Affären haben. Sie betrügen, lügen, bestechen, vertuschen, veruntreuen, oder demütigen und beleidigen ihre eigenen Familien.  &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Es ist sicher wahr, dass man irgendwo und irgendwie Beruf und Privatleben trennen muss. Der Mensch kann nicht nur immer vor der Öffentlichkeit stehen. Und es stimmt auch, dass die berufliche Kompetenz durch einen unordentlichen Lebenswandel nicht unbedingt geschmälert wird. - Aber doch ist den meisten von uns nicht ganz wohl bei dem Gedanken, dass unsere umjubelten Stars, Künstler, Sportler und Politiker heimlich oder öffentlich in Sünde und Unmoral verstrickt sind. Es liegt doch irgendwie auf der Hand, dass jemand, der seine Frau betrügt durchaus andere Leute oder auch mich betrügen kann. Einer der privat mit seinem Geld nicht zurecht kommt, wird doch wohl auch Schwierigkeiten haben, fremde Gelder ehrlich zu verwalten?! Ein Politiker, der seine Freunde und Angehörigen ausnutzt und belügt, ist doch nur einen kleinen Schritt davon entfernt, seine Wähler und das ganze Volk zu belügen.  &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Auf der anderen Seite ist es aber auch fast unmöglich ein makelloses Leben zu führen. Die Opposition und Feinde der Berühmtheiten sind immer daran interessiert, den Ruf ihrer Gegner zu zerstören. Sie werden jede Kleinigkeit, jede unbedeutende Lüge, jede Meinungsverschiedenheit in der Familie, jedes Gerücht gebrauchen, um die anderen zu diskriminieren und zu entthronen. Kleine Vergehen, längst bekannte und vergebene Übertretungen werden hervorgeholt und groß aufgeblasen. Und wenn jemand will, kann er auch ganz bestimmt uns etwas nachweisen und uns mundtot machen oder ruinieren.  &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Privatleben und Beruf oder das Leben an der Öffentlichkeit sind nicht voneinander zu trennen. Wir sind eine ganze Person und die Gedanken und Taten beeinflussen alle Teile unseres Lebens. Wer öffentlich ein Betrüger, Gewalttäter und Verführer ist, der wird es auch zu Hause sein  - und umgekehrt. Straftaten sind nicht deshalb weniger schlimm weil sie im privaten Bereich begangen wurden.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Für seine Fans ist Tiger ein ausgezeichneter Golfspieler. Das ist, was sie interessiert und was für sie zählt. - Vor Gott zählen allerdings andere Maßstäbe. Da ist es nicht so wichtig, wie gut jemand Golf spielen, wie toll er singen und tanzen konnte, wie berühmt er geworden war oder wie viele Anhänger er gehabt hatte. Für Gott zählt, wie ehrlich und sauber ein Mensch war – und was er mit den Sünden gemacht hat.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-359639368280408894?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/359639368280408894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=359639368280408894&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/359639368280408894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/359639368280408894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2010/04/privatleben.html' title='Privatleben'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-8937089927921982475</id><published>2010-03-29T21:18:00.004+02:00</published><updated>2010-03-29T22:05:11.045+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meinung'/><title type='text'>Distanzieren</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;Ich distanziere mich!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;In einem Buch mit Witzen aus der DDR las ich folgende Episode: »Zwei Grenzsoldaten der Deutschen Demokratischen Republik unterhalten sich auf ihrem Streifgang über die Errungenschaften ihrer Regierung. Beide wissen nur Positives zu berichten. Da bleibt der eine plötzlich stehen und fragt erstaunt: »Sag mal, hast du keine eigene Meinung?« »Doch, doch«, sagt der Zweite. »Aber ich distanziere mich von ihr.«&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; An diese etwas ungewöhnliche Redewendung musste ich in letzter Zeit öfter denken. Ich habe versucht mir vorzustellen, was der Soldat mit seiner Antwort eigentlich genau sagen wollte. Gab er zu verstehen, dass er seine eigene Meinung als falsch erkannt hat? Oder wollte er sagen: »Du weißt genau was ich über diesen Staat denke. Damit mich aber keiner dafür zur Rechenschaft ziehen kann, distanziere ich mich vorsichtshalber gleich von dieser Meinung." Damit sagt er doch so etwas Paradoxes wie: "Ich stimme mit meiner eigenen Meinung nicht überein."&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Wenn sich jemand von seiner Meinung distanziert, dann muss in seiner Seele ein Zwiespalt herrschen. Man hat eine Überzeugung, darf sie aber nicht haben. Was macht man damit? Soll man sie verheimlichen? ändern? oder trotzdem sagen und vertreten? &lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Manchmal kann es sehr nützlich und klug sein, sich von seiner eigenen Meinung zu distanzieren, bzw. einfach zu schweigen. Es erspart Diskussionen, Streit und unter  Umständen auch Verfolgung und Gefängnis. Zudem könnte es wirklich sein, dass man eines Tages seine Überzeugungen als falsch erkennt und sich davon verabschieden muss. - Auf der anderen Seite ist es aber auch feige. Es ist eine Art Verrat an sich selbst, wenn man sich von seiner als richtig erkannten Meinung aus Angst vor Strafe distanziert. Vielleicht ist es gerade wichtig, seine Überzeugungen klar und deutlich in aller Öffentlich zu sagen. Manch einem Menschen könnte damit geholfen - und manche Situation verbessert werden. - Wann und wo man seine Sicht der Dinge vertreten muss - oder ob man sie ändern muss - ist wohl immer eine schwere Entscheidung. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Was nun für die eigene, persönliche Meinung gilt, trifft auch auf manche anderen Gebiete zu, wie z.B. für das Sorgen. Ich kann (oder sollte) mich von meinen eigenen Sorgen distanzieren. Auch von zweifelhaften Menschen, Methoden, Taten und Entscheidungen kann oder sollte ich mich distanzieren. Oft schon habe ich gedacht: »Ich distanziere mich von meinem Charakter.« Das sage ich dann, wenn ich wieder einmal angeeckt bin oder eine Beziehung gefährdet habe. Damit will ich ausdrücken, dass ich mit meinem Charakter Probleme habe und unzufrieden bin, dass ich ihn ändern möchte, aber nicht kann. So bleibt mir nur, mich davon zu distanzieren oder ihn abzulehnen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Wenn ich mich von meinen Methoden distanziere, dann meine ich: wie ich meine Arbeit gemacht habe, sehe ich heute als falsch an. Ich würde es nicht wieder so tun und von keinem verlangen. - Ebenso kann ich mich von meinen Entscheidungen und meinen Taten distanzieren. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt; Aber auch hier kann es immer noch eine geheuchelte Distanzierung sein (wie wahrscheinlich bei dem Grenzsoldaten). Man gibt etwas vor, weil man unangenehmen Konsequenzen entgehen möchte. - Es kann aber auch eine ganz aufrichtige und ehrliche Sinnesänderung stattgefunden haben. Durch neue Erkenntnisse, Erfahrungen oder Misserfolge kann man wirklich zu der Einsicht kommen, dass man sich von früherem Verhalten und Denken verabschieden - also distanzieren muss. Ich glaube, die Bibel nennt so etwas »Buße«. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-8937089927921982475?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/8937089927921982475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=8937089927921982475&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/8937089927921982475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/8937089927921982475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2010/03/distanzieren.html' title='Distanzieren'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-217615012572826578</id><published>2010-01-16T21:35:00.002+01:00</published><updated>2010-05-26T23:41:08.877+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankheiten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behindert'/><title type='text'>Behindert</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Mein Schwager ist von Geburt an mit einem schweren Augenleiden behaftet. Trotz der stärksten Brille kann er nur Dinge erkennen, die ganz dicht vor seinen Augen sind. Ungeachtet dieser Behinderung hat er studiert und seinen Doktortitel erworben. Er hat mehrere Bücher in verschiedenen Sprachen geschrieben und bekleidet leitende Positionen in verschiedenen Gremien und Instituten. Neulich erwähnte er in einer öffentlichen Ansprache so nebenbei: „Gott hat mich ja mit einem schweren Augenleiden begnadet..“ &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; Diese Äußerung klang zunächst ein wenig sarkastisch. Aber aus persönlichen Gesprächen mit ihm weiß ich, dass er es wirklich so meint. Nach langen Kämpfen hat er seine Behinderung annehmen können - und sieht jetzt sogar einen gewissen Segen darin.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; Behinderung, Krankheit und Leiden als Gnade, Segen, Vorrecht, Gabe oder anvertrautes Gut zu sehen - das ist schon eine starke Herausforderung. Damit will ich durchaus nicht Menschen gering achten, die unter der Last ihrer Einschränkungen oder Leiden schwer zu tragen haben. Erblindung, Taubheit, ständige Schmerzen, Lähmungen - mit all dem muss man ja erst einmal innerlich fertig werden. Dabei gibt es sicher auch Trauer, Klagen, Zweifel, und Rebellion. Ein „Ja“ zu solchen Besonderheiten zu finden ist ein Kampf, vielleicht sogar ein ständiger. Und wir können keinen verurteilen, der daran zerbricht oder verbittert. Sicher ist die Annahme der Behinderung kein einmaliger Akt, sondern eine Entscheidung, die immer wieder gefällt werden muss.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; Behinderung wird oft als Anormal gesehen, als sonderbar, vielleicht beschränkt, nicht vollwertig, bemitleidenswert, als Hindernis und Last für die Gesellschaft. Das ist für einen Kranken nicht leicht zu ertragen. Deshalb gibt es wohl auch Menschen, die ihr Leiden verstecken, verdrängen oder verleugnen. Sie gehen nicht zum Arzt, sie klagen nicht, sondern spielen den extra Starken, den Unverwüstlichen und Gesunden. Für sie ist es eine Demütigung anders zu sein als die Menschen um sie herum. Mitleid, Bedauern und Hilfsbedürftigkeit ist ihnen ein Gräuel, lieber sterben sie gleich.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; Doch zurück zur Gnade. In jeder Behinderung, in jeder Krankheit liegt auch ein Wert, eine Gabe, ein Gut. Wer mit seiner Situation richtig umgeht, kann dadurch vieles gewinnen. Dabei ist mir klar, dass man seine Krankheit auch für egoistische Zwecke missbrauchen kann. Man kann sie nutzen, um Mitleid zu erwecken und um Aufmerksamkeit und Zuwendung zu erheischen. In vielen Ländern werden die Krüppel auf die Straße zum Betteln geschickt. Ihr Anblick erweicht die Herzen der Passanten. Oft ernähren die Behinderten mit diesen Einnahmen ganze Familien. - Aber nicht nur in den armen Ländern können Kranke Gewinn aus ihrer Situation ziehen - auch in Ländern mit einem gut funktionierenden Sozialversicherungssystem ist es möglich, finanzielle und gesellschaftliche Vorteile zu erzielen. &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; Andere nutzen ihre Krankheit vielleicht, um ihre Mitmenschen zu manipulieren oder zu tyrannisieren. Mit einer Klage bei Schmerzen, einem Hinweis auf die körperliche Situation kann man unter Umständen manchen mitleidigen Verwandten an sich binden und ihn zu Hilfeleistungen verpflichten. Man kann sich so Gehör verschaffen oder seine Interessen besser durchdrücken. &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; Einige Behinderte oder Kranke verstehen es auch wunderbar, ihre körperlichen Nachteile als eine Entschuldigung für ihre Fehler und Sünden einzusetzen. Und wirklich lassen sich schlechte Laune, Misstrauen, Verbitterung, Grobheiten, Kritik oder Herrschsucht mit den Schmerzen oder dem Frust über die eigene Krankheit erklären. &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; Wer es versteht, seine Behinderung oder Krankheit ins rechte Licht zu rücken kann wohl Vorteile daraus ziehen. Das verleitet dann manche Leute dazu, eine Krankheit zu simulieren oder sie zu hegen und zu pflegen und in die Länge zu ziehen. - Aber von diesen Leuten reden wir nicht. &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; Wenn ich von dem Segen einer Krankheit oder Behinderung spreche, dann meine ich besonders das Erlangen innerer Qualitäten. Ich habe beobachtet, dass einige Behinderte aus unserem Verwandten- und Bekanntenkreis eine erstaunliche charakterliche Reife erreicht haben. Dazu gehört ein tiefes Verständnis für das Leid allgemein, und für leidende Mitbürger. Sie entwickeln mehr Geduld, Mitleid und Liebe. Mit ihren Erfahrungen können sie andere besser trösten, sie ermutigen und ihnen beim Überwinden von Trauer und Zweifel beistehen. Sie können oft, trotz Behinderung, Wertvolles leisten und der Gesellschaft einen wichtigen Dienst erweisen - wie z.B. mein Schwager. Viele Kranke und Behinderte beweisen, dass man selbst unter schwierigen Umständen ein normales Leben führen und glücklich und zufrieden sein kann. &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; Einige von diesen Bekannten sind für uns zum großen Vorbild und Segen geworden. In ihrer Gegenwart wird uns bewusst, dass es auch noch andere Werte gibt als Geld, Ruhm, Ehre und Einfluss. - Im Grunde genommen sind wir ja alle irgendwo körperlich oder seelisch behindert. Wir alle sind krank und haben unsere Begrenzungen und Einschränkungen. Wir kennen den Frust und die Verzweiflung über unsere charakterlichen Fehler, über unser Zu-kurz kommen im täglich Leben und über unsere Fehler und Sünden. Und wir brauchen jemanden, der Mitleid mit uns hat und uns versteht. Vor allem aber müssen wir es lernen, diese Behinderungen als eine Gnade Gottes, als ein Segen zu sehen, die wir recht verwalten müssen. So kann uns unsere Krankheit auf verschiedenen Gebieten regelrecht bereichern. Sie kann uns näher zu Gott bringen und einen Blick in andere Dimensionen des Lebens öffnen. &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-217615012572826578?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/217615012572826578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=217615012572826578&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/217615012572826578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/217615012572826578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2010/01/behindert.html' title='Behindert'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-7005759816894349082</id><published>2009-10-13T10:58:00.002+02:00</published><updated>2009-10-13T11:03:06.296+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rivalidät'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettkampf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konkurrenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wettbewerb'/><title type='text'>Es lebe die Konkurrenz!</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Unser System der freien Marktwirtschaft in der westlichen Welt ist auf Wettstreit und Konkurrenz aufgebaut. Es nennt sich ein wenig harmlos: freier Wettbewerb. Aber es kann zu einem mörderischen Kampf werden. Überall in unserem Leben finden wir diesen Kampf – den  Konkurrenzkampf. Die &lt;u&gt;Wirtschaft&lt;/u&gt; könnte man sich gar nicht vorstellen, wenn da nicht Konkurrenz wäre. Eine ganze Industrie – die Werbebranche – ist nur damit beschäftigt, die Vorzüge ihrer Klienten herauszustellen und ihr zu helfen, über die Konkurrenz zu triumphieren. - Die Regierungen wissen um die positiven Wirkungen und fördern die Konkurrenz bei den Unternehmern und Geschäftsleuten. Es gibt sogar Gesetze, die verhindern, dass einzelne Firmen zu viel Vorsprung gewinnen und zu mächtig werden. Wo Konkurrenz aufkommt, da verbessert sich der Service, da sinken die Preise. Davon profitiert der Verbraucher.  &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;i&gt;Konkurrenz finden wir auch beim &lt;u&gt;Sport&lt;/u&gt;. Es gäbe keine Leistungen und Weltrekorde, wenn da nicht das Konkurrenzdenken unter den Sportlern wäre. Beim Marathonlauf, bei Radrennen, im Fussballspiel, beim Schwimmen, Skilaufen, Bergsteigen - an was wir auch denken: es geht nicht ohne Konkurrenz. Dieser Rivalismus bringt die Motivation hervor, welche die Sportler brauchen, um übermenschliche Anstrengungen, Opfer und Entbehrungen auf sich zu nehmen. Leider führt der Ehrgeiz auch zu ungesetzlichen Methoden - und Fairness und Ehrlichkeit bleiben auf der Strecke. Aber Sportler, die nicht in den Wettkampf einsteigen und sich nicht durch die Konkurrenz motivieren lassen, bleiben besser zu Hause. Sie passen nicht in unsere Welt und sind unerwünscht.  &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;i&gt;Auch das ganze &lt;u&gt;Schulsystem&lt;/u&gt; beruht auf Rivalismus und Konkurrenzkampf. Schon allein die Noten für die einzelnen Fächer und die Examen können und sollen die Schüler zu Bestleistungen anspornen. Dazu kommt dann noch, dass die Klassenkameraden untereinander wetteifern und jeder der Beste sein möchte. Womit wollte man die Studenten motivieren, wenn man sie nicht gegeneinander ausspielen könnte? Das gesamte Bildungswesen würde nicht funktionieren ohne einen Mechanismus der Bewertung und des Vergleichs mit anderen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;i&gt;Bei den politischen &lt;u&gt;Wahlen&lt;/u&gt; sehen wir ebenfalls diesen Konkurrenzkampf um die Mehrheit. Wie sehr bemüht sich doch jede Partei um die meisten Anhänger! Nicht umsonst spricht man ja auch vom Wahlkampf. Es ist ein Wettkampf, ein Machtkampf, ein Kampf, die Konkurrenz zu besiegen. Ungeheure Summen, Anstrengungen und Werbekampagnen unterstützen den Kampf um die Machtposition.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;i&gt;Forscher, Wissenschaftler und Künstler werden durch die Konkurrenz inspiriert und angeregt. Manager und Offiziere vollbringen große Anstrengungen, um einen höheren Rang zu erreichen und ihre Rivalen zu überholen. Länder, Regionen, Kulturen stehen im Wettstreit; und die Kriege, die geführt werden, entstehen aus dem Verlangen, größer, wichtiger, reicher und stärker zu sein, als die anderen.  &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;i&gt;Konkurrenzkampf gibt es aber auch in der eigenen &lt;u&gt;Familie&lt;/u&gt; zwischen den Eheleuten, zwischen Geschwistern und Verwandten. Jeder will angesehener sein, eine höhere Position erreichen und mehr Rechte und Vorteile haben. Zurück zu bleiben, auf zu geben, nicht weiter zu kämpfen ist eine Schande. Ein Mann, eine Frau, ein Sportler, Politiker oder Künstler, die in diesem System nicht mit spielen, haben sofort verloren. Sie bleiben auf der Strecke, ohne Einfluss und Bedeutung. Ja, sie sind sogar ein schlechtes Beispiel und ein „Spielverderber“.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt; Wir verstehen schon: ohne Konkurrenz geht es nicht! Unser System des freien Wettbewerbs hat ja auch seine positiven Seiten. Für die Rivalen ist es manchmal mörderisch aber der Kunde, der Verbraucher, der Zuschauer, der kleine Mann, das Volk profitieren davon.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm; text-indent: 1.25cm;"&gt;&lt;i&gt;Doch auch die Konkurrenten selbst haben nicht nur Nachteile in diesem System. Der Wettstreit kann sich auch für sie positiv auswirken: Sie haben einen Sinn und Ziel im Leben, etwas, wofür sie sich einsetzen können. Sie finden Befriedigung in jedem Sieg, werden bewundert, verehrt, und haben nicht zuletzt auch wirtschaftliche Vorteile durch ihre Leistungen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Nachteile beim Konkurrenzkampf gibt es ganz bestimmt auch! Die negativen Seiten des Wettstreits sind, dass dadurch oft die eigene Gesundheit ruiniert wird. Der dauernde Stress, der Leistungsdruck, der Zwang, besser zu sein als die anderen, zerrt an den Nerven. Es bleibt keine Zeit für Entspannung und Ruhe. Bald stellen sich Erschöpfungszustände ein und der Burnout folgt. Die Kliniken und Therapiezentren sind heute voll von Menschen, die sich im Konkurrenzkampf verletzt oder übernommen haben. -- Der Zwang, besser zu sein als die anderen, hat auch zu Brutalität, zu Betrug, und unsauberen, illegalen Methoden geführt. Sagen wir es so: Manch ein Kämpfer ist im Gefängnis gelandet.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Wettstreit und Konkurrenz kann die mitmenschlichen Beziehungen und Gemeinschaft belasten und sogar zerstören. Teams, Gemeinden, Familien und Freundschaften, wo auf einmal ein Konkurrenzgeist massiv aufbricht, fragmentieren, zerreiben sich und lösen sich auf. Aus Freunden werden Rivalen und Feinde. Wie schnell kommt Enttäuschung über eigene Misserfolge, und Bitterkeit oder Neid über die Erfolge anderer auf.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich glaube, Gott hat diesen Rivalismus, diesen Kampfgeist und Siegeswillen in uns hineingelegt. Wir aber sind verantwortlich dafür, dass er nicht ausufert und Schaden anrichtet: nicht in uns, nicht an uns, nicht um uns und nicht an anderen. Das christliche Ideal ist:&lt;span style="font-size: small;"&gt; „...N&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;ichts tut durch Zank oder eitle Ehre, sondern durch Demut achtet euch untereinander einer den andern höher denn sich selbst.“  (Phil 2, 3) Dazu kann nur Gott uns helfen.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-7005759816894349082?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/7005759816894349082/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=7005759816894349082&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/7005759816894349082'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/7005759816894349082'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2009/10/es-lebe-die-konkurrenz.html' title='Es lebe die Konkurrenz!'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-2972810240866032040</id><published>2009-09-18T10:32:00.006+02:00</published><updated>2010-05-26T23:43:13.637+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachrichten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Objektivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Informationen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Subjektivität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berichterstattung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gottes Urteil'/><title type='text'>Objektiv oder subjektiv?</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;Wenn wir schon Nachrichten hören, dann wollen wir auch seriöse, objektive Nachrichten hören. Wir wollen nicht, dass da ein politischer Außenseiter seine persönlichen Überzeugungen in den Meldungen verbirgt. Wir wollen auch nicht, dass irgendwelche Sektierer oder Fanatiker eine Auswahl der Nachrichten treffen, die ihre Ansichten unterstützen. Nicht Kriegstreiber, nicht Extremisten, nicht Unternehmer und noch nicht einmal zu konservative Typen sollen uns ihre Meinungen und Tendenzen unterschieben können. Wir möchten seriös, sachlich und objektiv informiert werden.  &lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;Diesen Eindruck bekommen wir ja auch, wenn wir z.B. den ZDF einschalten, und Petra Gerster oder Stefen Seibert begrüßen uns im dunklen Anzug bzw. Kostüm aus dem riesigen Studio. Allein die Sprecherinnen und Sprecher bürgen für Intelligenz und Kompetenz. Wer würde kein Vertrauen in ihre Berichte und Aussagen haben?&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;Doch so sehr wir auch an objektive Berichterstattung glauben, und so sehr sich Reporter und Sendeanstalten um neutrale Informationen bemühen mögen - wir alle wissen, dass es das nicht gibt. Schon nur die Auswahl der Nachrichten, die Formulierungen, die Betonung, die Auslassungen von bestimmten Einzelheiten steuern ganz subtil das Urteil der Hörer. Hier wird Meinung gebildet, werden Ansichten verstärkt, Trends vertieft, Mode gesetzt und die Masse manipuliert. Wie gesagt, Tendenzen und gewisse Absichten sind überhaupt nicht zu vermeiden und man kann niemanden dafür beschuldigen. Wir brauchen ja auch diese seriöse Berichterstattung und das Bemühen um neutrale Information. Das Schlimme ist nur, wenn so getan wird, als wären die Berichte unparteiisch und objektiv. Wir sollen nur nicht meinen, wir sind gut und richtig informiert, wenn wir die Nachrichten in den Medien gehört oder gelesen haben.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;Manchmal, da bin ich ganz ehrlich, wünsche ich mir aber direkt eine subjektive Berichterstattung. Ich möchte wissen: wie sehen die kolumbianischen Bauern die FARC (die revolutionären Streitkräfte Kolumbiens)? Wie beurteilt die Nordkoreanische Regierung die westliche Katastrophenhilfe? Was versteht ein reicher Unternehmer unter sozialer Gerechtigkeit? Was sagen die schwarzen Südafrikaner nach der Aufhebung der „Apartheit“? Welche Einstellung haben Muslime gegenüber humanitärer Hilfe von Christen in ihren Ländern? Wie empfinden Christen die „Religionsfreiheit“ im Iran, in Marokko, in China? Was berichten Missionare über die tatsächliche Not und die Sehnsüchte der Urwaldbewohner? Wie begegnen die normalen muslimischen Einwohner (nicht die Extremisten) des Jemen einem Christen?&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;Natürlich kann man auch mit subjektiven Berichten manipulieren. Man kann die Meinung eines Einzelnen verallgemeinern und so darstellen, als ob alle so denken. Man kann die Sympathien für eine bestimmte Partei oder Person wecken, man kann Fehler und Sünden neutralisieren, man kann die Situation beschönigen oder die Konflikte aufbauschen. Wichtig ist mir nur, dass sich die Informanten identifizieren. Ich möchte erkennen können, welche Weltanschauung, welche Partei, welche religiöse Überzeugung der Berichterstatter vertritt und was hier ein Autor beweisen möchte. Dann habe ich auch die Gelegenheit, mir die Gegenseite anzuhören und mir meine eigene Meinung zu bilden.  &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;Mir ist bewusst, dass ich auch nicht objektiv bin. Ich bin durch Erziehung, Umwelt und Erfahrungen zu eignen Überzeugungen gelangt, die ich bestätigt sehen möchte, die ich aber auch bereit bin, infrage stellen zu lassen. Objektivität ist auch nicht das höchste Ideal und Heilmittel für alle Probleme und die Bewältigung von Missständen, Not und Sünde in dieser Welt. Selbst Gott ist nicht objektiv, sondern sehr subjektiv. Er beurteilt unsere Meinungen, unseren Glauben und unsere Taten nach ganz eigenen Massstäben und Richtlinien. Gottes Urteil stimmt durchaus nicht immer mit unseren Vorstellungen überein. Aber doch ist es so, dass Seine Massstäbe gelten. Seine Urteile sind gerecht und unanfechtbar - ob wir sie gut finden oder nicht. Es ist besser, wir lernen Seine Gebote und seinen Willen zu kennen und zu akzeptieren, als mit ihm zu argumentieren. Und wo wir nicht nach Seinen Geboten gehandelt haben, kann Er uns - durch Jesus - vergeben und vor dem Gericht bewahren - wenn wir das wollen!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-2972810240866032040?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/2972810240866032040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=2972810240866032040&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2972810240866032040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2972810240866032040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2009/09/objektiv-oder-subjektiv.html' title='Objektiv oder subjektiv?'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-6893550292067089350</id><published>2009-08-03T20:17:00.004+02:00</published><updated>2010-05-26T23:48:38.348+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gott'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gefühle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='allein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='beobachtet'/><title type='text'>Lämpchen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-size: large; font-style: italic;"&gt;Blinkt es bei Ihnen auch in allen Ecken? Ich meine die kleinen bunten Lichter an den elektronischen Geräten in Ihrem Haushalt. Bei mir hat das schon fast festliche Formen angenommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: large; font-style: italic;"&gt;Da sind die Lichter am Telefon und Anrufbeantworter, am Fernsehgerät, am DVD-Spieler, am Radio, Stereogerät, Lautsprecher und Computer, an der externen Festplatte, an Drucker, Ladegerät, Transformator, Uhren, Mikrowelle, Modem, Router und was ein moderner Haushalt noch so alles braucht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: large; font-style: italic;"&gt;Die Lichtlein blinken und leuchten im Wohnzimmer, in der Küche, im Arbeitszimmer, im Schlafzimmer und auf der Toilette. Besonders eindrucksvoll sieht es nachts aus, wenn die kleinen Lämpchen ihren gespenstischen Schein um sich verbreiten und einen fast blenden. Ihre Farbenpalette reicht von rot in mehreren Schattierungen über grün, gelb, weiß bis hin zu verschiednen Stärken von blau. Nun frag man sich manchmal - besonders nachts - warum all diese Lichtlein noch an sind, obwohl die Geräte abgeschaltet zu sein scheinen. - Ja, hier kommt die ganze Weisheit der Technik so richtig zum Ausdruck. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: large; font-style: italic;"&gt;Es gibt nämlich Lichtlein, die sind immer an, egal was passiert. Andere sind an, wenn das dazu gehörende Gerät ausgeschaltet wurde oder kaputt ist. Ebenso gibt es Lichtlein, die aus gehen, wenn das Gerät angeschaltet wird und andere die aus gehen, wenn das Gerät aus geschaltet wird und wieder andere die an gehen, wenn das Gerät angeschaltet wird. Da sind Lichter, die zeigen an, dass ein Gerät betriebsbereit ist und andere leuchten wenn irgendetwas nicht stimmt. Manche Lichtlein leuchten ruhig, kräftig und beständig vor sich her, andere flimmern blass, kränklich und aufgeregt den ganzen Tag. Es ist schon eine rechte Wissenschaft die Bedeutung der Lichter richtig zu verstehen und zu interpretieren. Andererseits würden die Geräte sicher auch ohne diese bunten Leuchten funktionieren. Dass einmal alle Leuchtquellen in unserer Wohnung ausgeschaltet sind, kommt eigentlich nicht vor, es sein denn, der Blitz hat eingeschlagen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: large; font-style: italic;"&gt;    Wenn ich diese Lichtlein wahr nehme, entstehen bei mir allerhand emotionale Erfahrungen und psychologische Zustände. Einmal fühle ich mich beobachtet. „Jetzt bloß nichts machen, was keiner sehen darf. Alles ist hier voll von glühenden Augen. Die beobachten mich und registrieren jedes Verhalten - und vielleicht sogar meine Gedanken?“ Manchmal möchte ich mit diesen Lichtlein reden, wie mit guten Freunden. „Na, seid ihr auch noch wach? Ist alles in Ordnung mit euch? Keine besonderen Vorkommnisse?“ - Dann fühle ich mich beruhigt. „Sie blinken und leuchten ja noch alle wie gewohnt. Also herrscht Friede und Ordnung im häuslichen Universum.“ Es kann aber auch sein,  dass sie so etwas wie Panik verursachen: „Was ist jetzt schon wieder los? Warum blinkt dieses Licht jetzt noch? Und das andere dort, das leuchten sollte, ist dunkel! Ist was passiert? Stimmt etwas an den Stromleitungen nicht? oder an den Geräten? Gibt es gleich einen Brand oder explodiert das Haus?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: large; font-style: italic;"&gt;Obwohl sie gar nichts sagen können, kommunizieren diese bunten Lämpchen doch etwas. Je nach meiner inneren Verfassung sagen sie mir etwas anderes. Sie sind gegenwärtig, sie beruhigen mich, warnen mich oder erschrecken mich. - Komisch, irgendwie kam mir beim Nachsinnen der Vergleich zu Gott. So wie diese Lichtlein ist ER Tag und Nacht in unserer Wohnung. Im Wohnzimmer, in der Küche, im Schlafzimmer, im Arbeitszimmer, auf der Toilette. ER beobachtet unsere Bewegungen und unsere Arbeit, hört unsere Worte und kennt unsere Gedanken. Ist das beruhigend - oder erschreckend? &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-6893550292067089350?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/6893550292067089350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=6893550292067089350&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6893550292067089350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6893550292067089350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2009/08/lampchen.html' title='Lämpchen'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-6590922544760042434</id><published>2009-07-20T07:53:00.002+02:00</published><updated>2009-07-20T08:08:47.388+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ehe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Moral'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kind'/><title type='text'>Alte Zeiten</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Kannst Du Dich noch an die Zeiten erinnern, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;als man seine Strümpfe noch stopfte? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als die Frauen noch den Haushalt führten und die Männer zur Arbeit gingen? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als Mütter bei ihren Kindern blieben? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als die Kinder einer Familie noch verwandt miteinander waren? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als Kinder den Eltern gehorchten? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als es noch körperliche Züchtigung gab? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als man richtig heiratete - mit Trauschein, dem Pfarrer und einer großen Hochzeitsfeier? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als unverheiratete Pärchen nicht zusammen wohnten oder auf gemeinsame Camping tour gingen? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als es noch gesellschaftlich inakzeptabel war, ein uneheliches Kind zu bekommen? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als Ehescheidungen noch mit einer langen Gerichtsverhandlung verbunden waren? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als Abtreibung noch eine Straftat war? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als man noch festgenommen wurde, wenn man sich nackt in der Öffentlichkeit zeigte?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Als Homosexuelle und Lesben nicht laut von ihren Neigungen sprachen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Das ist alles längst vorbei ! Diese überholten Ordnungen haben dem „Fortschritt“ weichen müssen. Gut, dass wir so tüchtige Vordenker in unserer Gesellschaft hatten, die mit diesen Zwängen und barbarischen Gebräuchen aufgeräumt haben. Die keine Mühe und keinen Einsatz gescheut haben, um den Mitmenschen das Leben angenehmer zu machen. Wie glücklich können wir doch jetzt in unserem Land leben ohne die Lasten und Bürden einer veralteten Gesetzgebung und Moral! Wie  dankbar können wir sein für die Freiheit, die wir heute in jeder Beziehung genießen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Doch so ganz glücklich und zufrieden sind die Menschen auch mit diesen Errungenschaften nicht, nicht mit allen! Ab und zu sehnt sich mal wieder einer nach der „Guten alten Zeit“. - Aber die ist wohl endgültig vorbei. Wir können das Rad der Geschichte nicht mehr zurück drehen. Heute müssen wir mit den Entscheidungen leben, die unsere Volksvertreter in der Regierung im Laufe der Jahre getroffen haben - auch wenn wir merken, der „Fortschritt“ hat nicht immer gehalten, was er versprochen hat. Mit jeder Veränderung sind auch neue Probleme, unliebsame Konsequenzen, negative Begleiterscheinungen und größere Erwartungen aufgetaucht. Noch mehr Gesetze, noch mehr Bürokratie wurden nötig  - und die Sozialfälle nehmen einfach nicht ab. Was nun?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Ob es nicht doch die Möglichkeit gibt, das Rad der Geschichte ein klein wenig zurück zu drehen? Wenigstens auf einigen Gebieten? Dazu müsste man wohl erst einmal ganz ehrlich werden. Man müsste objektiv abwägen wollen, was für den Menschen gut ist und was nicht. Vergleichsmöglichkeiten haben wir ja jetzt. Man müsste auch den Mut haben, etwas zu sagen und zu tun, was nicht populär ist. Und man müsste bereit sein, sich einzugestehen, dass man etwas falsch gemacht hat. Die Bibel nennt das „Buße“. Wo Gottes Ordnungen durchbrochen oder missachtet wurden, ist „Fortschritt“ nicht zum Wohl des Menschen. Da müssen wir umkehren und noch einmal neu  - aber diesmal mit Gott - beginnen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-6590922544760042434?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/6590922544760042434/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=6590922544760042434&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6590922544760042434'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6590922544760042434'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2009/07/alte-zeiten.html' title='Alte Zeiten'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-3478082437339756187</id><published>2009-01-01T23:59:00.003+01:00</published><updated>2009-07-13T15:55:35.913+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Abfall'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fest'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jesus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Müllberge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feier'/><title type='text'>Neujahr</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Die Festtage sind vorüber. Das ist schade. Es gab so viel Schönes: Freude, Spannung, Erwartung, Hochstimmung, Wertschätzung. Aber es ist auch gut, dass die Aufregung und der Stress wieder dem Normalen gewichen sind. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Noch wird mancher damit beschäftigt sein, sich die Geschenke anzuschauen und auszuprobieren. Da gibt es vielleicht bei einigen noch eine neue Überraschung: positiv oder negativ. Einige Geschenke sind vielleicht nützlicher oder besser als man zunächst dachte. (Kleider, Bücher, Cds, DVD, elektr. Geräte). Andere Geschenke sind eher ein Flop: zu billig, nicht passend, schon kaputt bevor man sie überhaupt richtig gebraucht hat. Das führt zur Ernüchterung und vielleicht zur Enttäuschung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Jetzt muss man sich darum kümmern, dass die Reste vom Festessen verbraucht werden: Der Braten, die Beilagen, der Nachtisch und die vielen Plätzchen und Süßigkeiten. Die Geschenke müssen weggeräumt und in die Schränke verstaut werden. Dazu muss man vielleicht noch extra Platz schaffen und manches neu organisieren. Dann geht es an den Müll. Da sind die Berge von Verpackungsmaterial: Geschenkpapier, Schleifen, Kartons, Plastikbehälter und Folien. Alles will richtig eingeordnet und entsorgt werden. Die Tischdecken und Sonntagskleider sollten jetzt gewaschen oder in die Reinigung gegeben und wieder ordentlich an ihren Platz gehängt werden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Wer noch nicht angefangen hat, der überlegt sich jetzt schon, wo er die ganze Weihnachtsdekoration lässt: den Adventskranz, den Christbaumschmuck, die Kerzen, das Lametta, die Lichterketten –bogen und -schläuche, die Sterne, Figuren, Schnee- und Weihnachtsmänner, die Krippen mit den Hirten und natürlich den Weihnachtsbaum. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Na ja, zuvor kommt aber noch Sylvester und Neujahr. Das gibt uns noch mal einen Kick. Schnell noch mal die Geschäfte stürmen. Jetzt müssen besonders Spirituosen und Böller gekauft werden. Dann noch etwas zum Essen und Feiern. Termine werden überlegt, mit wem und wie man jetzt den Jahreswechsel gebührend begeht. Möglichst da, wo viele Menschen sind, wo  Musik, Lärm und buntes Treiben das Gefühl von Fröhlichkeit und guter Laune aufkommen lassen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Mitternacht sind die Feuerwerke dran. Die darf man natürlich nicht verpassen. Für manche gehört es seit ihren Kindertagen zum Jahreswechsel, dass man tüchtig knallt. Sie haben sich mit Raketen und Knallkörpern eingedeckt. Mit vielen Freunden werden dann die Feuerwerkskörper gezündet und ihr Effekt begutachtet. Nicht selten hört man Ausrufe wie: Ohhh und Aaaah. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Wir sind am Neujahrsmorgen früh spazieren gegangen. Alles ist still. Kaum Verkehr. Im Nebel trifft man einige Gestalten: Meist alte Leute, die mit ihrem Hund spazieren gehen. Aber auch verantwortliche Mitbürger, die gewissenhaft die Reste der Feierei zusammenkehren und in die vollen Mülltonnen stopfen. Man grüßt sich und wenn der andere einigermaßen Vertrauen erweckend aussieht, wünscht man ihm noch ein „Frohes Neues Jahr!“ &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Jetzt sieht man genau, von wo in der Nacht die ganzen Böller und Raketen kamen. Auf dem Bürgersteig, auf Hauseinfahrten und auf der Straße liegen verbrannte Patronen, Papphülsen, Verpackungspapier, Asche, verkohlte Holzreste, zerbrochenes Glas und Flaschen. Es sieht aus wie auf einem Schlachtfeld: Kein Leben mehr, nur Trümmer, Stille, Rückzug. Unwillkürlich steigt bei mir Ärger hoch: „Eine Schweinerei können sie hier anrichten, aber aufräumen und sauber machen haben sie wohl nicht gelernt. Dafür muss der Staat dann sorgen.“ &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Irgendwie befällt mich auch Bedauern, Enttäuschung, Melancholie. Das Fest ist vorbei, die Hochstimmung vorüber. Was bleibt, sind Haufen schmutziger, verbrannter Reste, die andere wegräumen müssen. Das war’s also wieder!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Wird das immer so weitergehen? Oder gibt es ein Fest, das nie endet? Eine Freude ohne Enttäuschung? Eine Feier ohne Abfall und Müllberge? Eine Hochstimmung ohne Kater? Ja, ich glaube das gibt es! Aber es ist nicht da, wo die meisten es suchen. Das wahre Weihnachtsfest feiern wir, wenn wir Jesus, das einstige Kind aus der Krippe in Herrlichkeit sehen. Das eigentliche Neue Jahr beginnt, wenn wir die Datumsgrenze unseres Lebens überschreiten und die Ewigkeit betreten. Da wird es ein Fest geben ohne Ende, ohne Bedauern, ohne Müll und bitteren Beigeschmack. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Auf dieses Fest sollten wir uns vorbereiten, danach Ausschau halten, uns darauf freuen! Dann wird es uns auch nicht so schwer fallen, den Dreck, die Sünde und unsere menschlichen Gebrechen in der richtigen Haltung zu ertragen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-3478082437339756187?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/3478082437339756187/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=3478082437339756187&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/3478082437339756187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/3478082437339756187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2009/01/neujahr.html' title='Neujahr'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-7477932004534699554</id><published>2008-10-03T23:57:00.002+02:00</published><updated>2008-10-04T00:00:40.170+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wählen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stimme'/><title type='text'>Jede Stimme zählt - wirklich?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Da stand der Chor mit über 100 Sängern auf der Bühne im Rampenlicht. Die Jugendlichen sangen mit Begeisterung und Freude. Es war nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Augenweide. Ich ging mit meinen Blicken die Reihen durch und war fasziniert von der Synchronisation. Auch die schwierigsten Einsätze schienen bei allen gleich zu sein. Da war keiner, der nach einer Pause alleine zu früh einsetzte. Es sah perfekt aus. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Ob die Sänger auch wirklich alle sangen, ob sie die richtige Stimme sangen, ob sie alle ihre Töne sauber trafen – das kann man ja bei so einem großen Chor gar nicht sagen. Und doch, ein guter Dirigent hört, wenn eine Person einen falschen Ton singt. – Bei 100 Leuten ist das vielleicht noch möglich – aber bei tausend? Bei zehntausend? bei einer Million? Kommt es da auch auf jede Stimme an? Macht es da etwas aus, wenn einer, oder zehn oder hundert falsch singen oder gar nicht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Besonders wenn die Zeit der Wahlen kommt, will jede Partei ihre Anhänger zur Stimmabgabe motivieren. Die Politiker tun das dann indem sie sagen: „Es kommt auf jede Stimme an!“ Nun ja, für kleine Vereine mag das wohl gelten. Wenn da nur 20 Mitglieder sind, die einen Vorstand wählen, dann bedeutet eine Stimme gleich 5 %. Das macht sich schon bemerkbar! Aber bei 10 Millionen Wählern... Was ist da eine Stimme? Aber so etwas darf man nicht sagen! Dann heißt es sofort: „Wenn jeder so denken würde, dann gäbe es keine Demokratie!“ Oder: „Mit solch einer Einstellung stärkst du die Opposition!“ - Das mag theoretisch stimmen, aber ich finde es recht schwierig mit solchen Argumenten Leute zu überzeugen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Eine ähnliche Situation haben wir ja auch bei der Erhaltung der Umwelt. Man will uns motivieren, umweltfreundliche Stofftaschen zu gebrauchen, anstelle der Plastiktüten. Wir sollen uns beim Autofahren eine Geschwindigkeitsbegrenzung auferlegen, damit wir Energie für unsere Nachkommen sparen und die Luft nicht so verschmutzen. Ich bin ganz dafür, dass wir Energie sparen und unsere Umwelt nicht &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;vermüllen&lt;/span&gt;, aber ich finde es schwierig jemanden zu überzeugen, dass sein kleiner Beitrag etwas ausmacht. Das Verhältnis wird einem ja auch deutlich wenn man sieht, wie viel Treibstoff ein Flugzeug oder ein Rennwagen verbraucht. Und wenn man dann bedenkt, wie viele Flugzeuge unterwegs sind, wie viele Heizungen laufen, wie viele Schiffe von Erdöl getrieben werden, dann fragen wir uns doch: „Soll mein kleiner Beitrag wirklich ins Gewicht fallen?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Noch ein Gebiet, wo wir Menschen motivieren möchten einen Beitrag zu leisten ist die Hungerhilfe in der Welt. Es kommt auf jeden Einzelnen an, beim Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. „Auch Deine kleine Spende von 5 Euro kann ein armes Kind für einen Monat vor dem Verhungern retten.“ So wird uns vorgerechnet. Wenn wir dann aber die Menge der hungernden Menschen in Afrika, in Südamerika, in Indien und sogar im eigenen Land sehen, dann fragen wir uns doch: „Was bedeutet schon meine Spende von 5 Euro angesichts dieser umfassenden Not?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Ich möchte niemanden davon abhalten, seinen Teil zur Erhaltung und Verbesserung der Welt beizutragen. Ja, wir haben eine Verantwortung und dürfen nicht gleichgültig sein. Was mich aber stört sind die Argumente. Sie sind schon abgenutzt und schwer zu vermitteln. Es stimmt ja: „Jede Stimme zählt“ – und „Auch Dein Beitrag ist wichtig“. Aber ich finde, es sollte noch andere und bessere Gründe geben, um Menschen zu motivieren. Besonders Christen hätten Anlass genug sich auf eine andere, richtige Autorität zu berufen. Meiner Ansicht nach sind die Gebote Gottes viel schwerwiegender als vage Kalkulationen. Gott ist mehr daran interessiert, dass wir Menschen in ihrer Not helfen, verantwortlich mit der Erde umgehen, unsere Pflicht erfüllen und den Nächsten lieben, als irgendeine Partei oder Interessengruppe. Ist uns der Wille Gottes denn so viel weniger Wert als altruistische Appelle? – Und außerdem: Woher bekommen wir die Kraft, selbstlos, gerecht und verantwortlich zu sein? Sie kommt nicht von allgemeinen Ermahnungen und Parolen. Die Kraft kommt von Gott, der uns durch die Wiedergeburt einen neuen Geist und eine neue Perspektive schenkt. Das Argument „Es kommt auf deine Stimme an!“ ist eher schwach und diffus im Verhältnis zu Gottes Wille und seiner Kraft. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-7477932004534699554?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/7477932004534699554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=7477932004534699554&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/7477932004534699554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/7477932004534699554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2008/10/jede-stimme-zhlt-wirklich.html' title='Jede Stimme zählt - wirklich?'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-2545353633460349473</id><published>2008-07-25T23:08:00.003+02:00</published><updated>2008-07-25T23:14:56.522+02:00</updated><title type='text'>Familienglück</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/SIpCCQuShgI/AAAAAAAAA_0/Y8NxEOPOWY4/s1600-h/Mutter,+Tochter,+Enkelin+.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/SIpCCQuShgI/AAAAAAAAA_0/Y8NxEOPOWY4/s320/Mutter,+Tochter,+Enkelin+.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5227062924133172738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-2545353633460349473?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/2545353633460349473/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=2545353633460349473&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2545353633460349473'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2545353633460349473'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2008/07/familienglck.html' title='Familienglück'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/SIpCCQuShgI/AAAAAAAAA_0/Y8NxEOPOWY4/s72-c/Mutter,+Tochter,+Enkelin+.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-3977807557495253676</id><published>2008-06-16T19:48:00.001+02:00</published><updated>2008-06-16T19:52:18.444+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fußball'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spiel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sport'/><title type='text'>König Fussball</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Ein schöner Sport&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Was mir am Fußball so gefällt ist, dass es meistens ein sehr spannender Sport ist.  Beim Skilanglauf oder beim Marathon oder bei den Springmeisterschaften geht es oft sehr ruhig zu. Da passiert lange nichts - oder man sieht den einzelnen Sportler in wechselnder Umgebung meistens in ähnlicher Position. Beim Fußball sind immerhin 22 Spieler in dauernder Bewegung. Das Bild, die Situation wechseln ständig und man weiß nie, wann eine gewisse Aktion zum Tor führt oder in einem Gegenangriff endet. Dieses Zusammenspiel zweier Teams bringt ständig neue Konstellationen - und die Spannung, ob noch ein Tor fällt, bleibt bis zur letzten Minute.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Also, für den Zuschauer ist Fußball schon eine spannende, aufregende Sache. Aber auch für die Spieler bedeutet er eine vielseitige Herausforderung. Es kommt nicht nur auf sportliches Können, auf Ausdauer, Schnelligkeit und Geschicklichkeit beim Umgang mit dem Ball an, sondern jeder Spieler muss auch einer Strategie folgen, seinen Platz behaupten und im Zusammenspiel seine Teamfähigkeit beweisen. Dazu sind besondere psychologische Qualitäten gefragt, ohne die der Sportler dem Druck der Erwartungen von Trainer, Mitspielern und Publikum nicht standhalten kann. Wer einmal Fußball gespielt hat, ist sicher für viele Situationen des täglichen Lebens besser gerüstet als andere Leute.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Was mir am professionellen Fußball weniger gefällt, sind die Auswüchse, die es, wie bei vielen anderen Sportarten auch gibt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Der Leistungsdruck ist so hoch, dass nur noch wenige, besonders charakterfeste  und trainierte Männer mithalten können. Sie müssen ihre ganze Kraft und Zeit dem Sport widmen. Einzelne können es zu Ruhm und Ehre bringen. Sie werden für hohe Summen gekauft und verkauft, was einem Menschenhandel gleich kommt. Wenn ihre Leistungen nachlassen, hat keiner mehr Interesse an ihnen. Sie werden einfach fallen gelassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Ein anderes Kapitel sind noch die Zuschauer. Die Fans spielen beim Sport eine große Rolle. Sie sind für das Selbstvertrauen und den Kampfgeist der Mannschaft wichtig. Sie unterstützen die Spieler und feuern sie zu Höchstleistungen an. Allerdings können ihre Äußerungen, Rufe, Lieder und Bewegungen die Männer auf dem Spielfeld auch erpressen, schinden und ausbeuten. Dabei geht aller Sportgeist verloren und Fanatismus, Hass und Gewalt beherrschen die Szene. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Was ich mich nun angesichts einer Fußballeuropameisterschaft frage ist: Wie weit sollten sich Christen auf diesen Rummel einlassen? Wie weit sollten sie sich vor dem Fernsehgerät in den Bann eines verbissenen Kampfes zweier „Gegenspieler“ (Feinde) schlagen lassen? Wie weit sollen sie es zulassen, dass ihre Gefühle, ihre Begeisterung, ihre Enttäuschung, ihr Ärger durch ein „Spiel“ extrem angeheizt werden? Wie weit sollen sie ihre Zeit, ihr ganzes Interesse, ihre Gesprächsthemen von den Wettkämpfen bestimmen lassen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Sicher gilt es als chic, wenn auch die sonst so weltfremden Christen bei diesen Ereignissen mitreden können. Es bringt ihnen von den Nichtchristen vielleicht ein wenig Anerkennung - vielleicht aber auch nicht! Es könnte auch Türen öffnen, um mit kirchenfernen Menschen eines Tages über den Glauben sprechen zu können - vielleicht aber auch nicht.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Jedenfalls glaube ich, dass wir in der Zeit der Fußballmeisterschaften auch besonders unsere christlichen Tugenden üben können, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;dass wir der Welt zeigen können, dass Fußball nicht das Wichtigste ist, was es im Leben gibt, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;dass wir Mäßigung und Besonnenheit walten lassen, wenn es darum geht, die Spiele zu verfolgen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;dass wir uns auch in diesen Dingen „nicht dieser Welt gleichstellen“ (1. Joh. 2, 15 - 17) „… die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;dass wir nicht mit allem, was uns angeboten wird, mitmachen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;dass wir uns nicht von einem Geist in den Bann schlagen lassen, der Menschverherrlichungen und Menschenverachtung provoziert,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;dass wir aber auch nicht hochmütig und richterisch auf die herabsehen, denen der Fußball, der Sieg einer Mannschaft alles bedeutet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Ich glaube, dass wir in dieser Zeit ein besonderes Maß an Weisheit und Liebe brauchen, um für unsere Mitmenschen ein Zeugnis für Jesus Christus sein zu können. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie gerade das abgeklärte Verhältnis eines Christen zu den Dingen dieser Welt mich so stark beeindruckte, dass ich anfing, Jesus zu suchen, in dem ich dann wahres Glück und übernatürlichen Frieden fand. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-3977807557495253676?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/3977807557495253676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=3977807557495253676&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/3977807557495253676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/3977807557495253676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2008/06/knig-fussball.html' title='König Fussball'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-4770118739988070707</id><published>2008-05-16T23:22:00.001+02:00</published><updated>2008-05-16T23:24:22.987+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ungerechtigkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ablehnen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hilfe'/><title type='text'>Birma und der Weltherrscher.</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Am 3. Mai 2008 gab es in Birma (Myanmar) eine furchtbare Katastrophe. Der Zyklon „Nargis“ raste mit 190 km/h von der Küste her über das Land. Dabei kam es zu 3 – 4 m hohen Wellen, die weite Teile des Landes niederwalzten und alles unter Wasser setzten. Schlimmer noch als bei dem Tsunami Weihnchten 2004 in Sumatra. Durch die Gewalt der Elemente sind nach inoffiziellen Schätzungen etwa 120.000 Menschen umgekommen und 1,5 Millionen obdachlos geworden. Das Elend und die Not sind unvorstellbar. Eltern haben ihre Kinder und Kinder ihre Eltern verloren. Nachbarn, Verwandte und Ehepartner sind verschwunden. Mehr als eine Million Menschen hat ihre Häuser und ihren gesamten Besitz eingebüßt. Die dringendste Aufgabe war zunächst, den Obdachlosen zu einer Unterkunft und Nahrungsmitteln zu verhelfen, sie vor drohenden Seuchen zu bewahren und sie gesundheitlich zu betreuen. Auf lange Sicht muss den Menschen noch beim Bau ihrer Häuser und dem Einrichten einer neuen Existenz geholfen werden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Wie immer bei solchen Katastrophen waren gleich eine Reihe von Regierungen und Hilfsorganisationen bereit, der Not zu begegnen. Zeltunterkünfte, sauberes Trinkwasser, Medikamente, und vor allem Nahrungsmittel wurden bereit gestellt. Spendenaufrufe unter der Bevölkerungen finden in solch kritischen Situationen gewöhnlich eine überwältigende Resonanz, besonders wenn es sich um ein Entwicklungsland mit einer schwachen Ökonomie handelt. Wie schockiert ist aber die Weltöffentlichkeit, dass die Regierung von Birma keine ausländische Hilfe im Land haben möchte. Wer kann verstehen, wie Landesväter oder vernünftige, humane Herrscher solch ein Angebot ablehnen können? Wie ist es möglich, angesichts der schreienden Not der Bevölkerung und der eigenen begrenzten Mittel, ein Hilfsangebot abzulehnen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Wer allzu schnell urteilt zeigt damit oft, dass er nicht nachdenkt oder dass er seine eigene Sicht als für alle verbindlich ansieht. Ich kann auch nicht verstehen, warum die Regierung in Birma Hilfe von außen ablehnt – und im ersten Moment scheint es mir grausam und unmenschlich zu sein. Wenn ich aber versuche, die Gründe zu erkennen, dann finde ich sicher auch Erklärungen für das Handeln der Herrscher.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Wer Hilfe annimmt, muss sich demütigen und zugeben, dass er alleine nicht fertig wird. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Er muss sich in die geheimen, schmutzigen Winkel des Landes schauen lassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Er muss sich u.U. Kritik und Ratschläge anhören und evtl. Bedingungen annehmen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Er öffnet sich fremden Einflüssen kultureller, religiöser und politischer Art. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Er macht sich evtl. abhängig von anderen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Na, es gibt sicher noch andere Gründe, die es einem schwer machen, Hilfe anzunehmen. Ich kenne ja sogar in unserer Nachbarschaft Leute, die strikt jede Hilfe ablehnen, weil sie „niemandem danke sagen möchten.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Nun ist die Not in Birma aber keine private Angelegenheit mehr. Sie betrifft Hunderttausende von Menschen, die auch ein Recht auf Hilfe und Versorgung haben. Was macht man aber, wenn ein Herrscher oder eine Regierung sich weigert, ausländische Hilfe anzunehmen? Wir können bitten, die Türen zu öffnen, wir können an die Menschlichkeit der Verantwortlichen appellieren, wir können fordern, die öffentliche Meinung mobilisieren und einen gewissen Druck ausüben. Aber wir können sie nicht zwingen. Da ist niemand, kein Gericht und keine Autorität, welche die Regierung in Birma nötigen kann das zu tun, was wir alle für richtig halten. In solchen Momenten wird mir immer wieder deutlich, dass wir einen Weltherrscher brauchen. Jemand, der den Durchblick hat, der weiß, was richtig und was falsch ist, der auch die Autorität hat, ein Urteil zu fällen und der die Macht hat, das Recht durchzusetzen. Und ich bin froh, dass ich diesen Weltherrscher kenne. Es ist Gott der Herr, der Schöpfer und Erhalter des Universums. Er wird zu seiner Zeit die Ungerechten bestrafen, den Unterdrückten zu ihrem Recht verhelfen und dem Ehrbaren seinen Lohn zuerkennen.  &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-4770118739988070707?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/4770118739988070707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=4770118739988070707&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/4770118739988070707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/4770118739988070707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2008/05/birma-und-der-weltherrscher.html' title='Birma und der Weltherrscher.'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-4874705681513220458</id><published>2008-04-29T12:37:00.004+02:00</published><updated>2008-04-29T12:54:00.472+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anerkennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lob'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kritik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Manipulation'/><title type='text'>Lob</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Wer bekommt nicht gerne ein Lob? Es gefällt uns nicht nur, sondern wir brauchen es auch regelrecht. Ohne Lob verkümmern wir, unsere Lebensfreude vergeht und die Leistungen lassen nach. Wir werden reizbar und aggressiv. Das wissen doch heute alle! Zu einer vernünftigen Erziehung gehört das Lob als wichtiger Bestandteil. Ob es immer praktiziert wird, ist eine andere Frage. - Durch das Lob werden wir zu höchsten Leistungen angespornt. Wir fühlen uns geliebt, geschätzt und wertvoll in den Augen der Mitmenschen und Vorgesetzten. Mit Lob kann man viel mehr erreichen als mit Kritik, Tadel oder gar Strafen. Nicht nur Kinder brauchen das Lob, sondern genauso auch die Erwachsenen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich persönlich bin dem Lob gegenüber  skeptisch oder gar misstrauisch. Bei mir bewirkt es eher das Gegenteil von dem, was man sich davon erhofft. Ich sehe eine Reihe von Gefahren darin, unvorsichtig und leichtfertig  zu loben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;1.- Lob macht eingebildet und stolz. Das gilt sicher nicht für alle! Wer aber die Neigung dazu hat, der meint doch gleich bei jedem Lob, was für ein überdurchschnittlicher Kerl er sei. Sein Selbstwertgefühl schwillt dann überdimensional an und er schaut auf die anderen herab. Einige Mitbürger können sicher etwas mehr Selbstbewusstsein gebrauchen, und Lob könnte sie von ihren Minderwertigkeitsgefühlen befreien. Aber viele Eltern und Erzieher wollen gerade erreichen, dass die kommende Generation mehr Selbstbewusstsein hat und Stolz auf ihre Leistungen ist. Andererseits gibt es aber schon genug Leute die meinen, sie seien das Zentrum der Welt. Man wünscht sich von ihnen, dass sie nicht so eingebildet wären. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;2.- Lob macht faul! Das muss natürlich nicht sein. Aber es könnte manche durchaus zu der Meinung verleiten, sie seien exzellent und brauchten sich nicht mehr anzustrengen. Allerdings kann Lob auch das Gegenteil bewirken. Es kann zu höheren Leistungen anspornen. Da stimme ich mit den Pädagogen überein.  Weil es so wohl tut, gelobt zu werden, möchten viele immer wieder gelobt werden. Sie sind bereit, sich dafür  zu schinden, um die besten Leistungen zu erbringen. Aber wie gesund ist es, dauernd zu neuen Leistungen angespornt zu werden? Das zeigen uns die vielen Leute mit Burn-out oder den Folgen von Stress. So kann Lob auch eine verfeinerte Art der Ausbeutung sein, in dem es Verhalten und Leistungen provoziert, die hauptsächlich dem Lobenden von Nutzen sind - und den Gelobten ausgebeutet und erschöpft zurück lassen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    3.- Lob kann abhängig machen, das heißt, dass man „lobsüchtig“ werden kann. Wer häufig gelobt wird, ist enttäuscht und deprimiert, wenn er mal nicht mehr gelobt wird. Er braucht das Lob, um funktionieren zu können. Und die Tendenz dabei ist, dass das Lob immer häufiger, immer stärker und immer ausgefallener sein muss. Wenn das nicht so ist, fühlt sich die Person als jemand, der mit seinen Leistungen nachgelassen hat, mit dem die anderen nicht zufrieden sind, und der ein Versager ist. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;4.- Lob beschämt oder verursacht Schuldgefühle. Jedenfalls ist das bei mir so. Wenn mich jemand lobt, dann denke ich gleich: „Na, so toll war die Leistung ja nun auch wieder nicht. Ich hätte es viel besser machen sollen.“ Und schon fühle ich mich schuldig, dass ich nicht perfekt bin und dass ich nicht ständig auf dem höchsten Leistungsviveaux lebe. Loben heißt ja doch auch: „Diesmal hast du es gut gemacht. Warum nicht immer so?“  Finden Sie nicht, dass in diesem Lob ein Vorwurf und eine Kritik versteckt ist? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    5.- Lob enthält so etwas wie einen Richterspruch. Wer mich lobt, wird damit zur Autorität, die mich und meine Leistungen, mein Verhalten, meine Taten und Motive beurteilen und bewerten kann. Manche Leute haben sicher auch diese Autorität, mich oder andere beurteilen zu dürfen - aber nicht jeder. Geprüft, begutachtet und bewertet zu werden ist ja normal. Aber wer fühlt sich schon wohl dabei, wenn er taxiert und dann gelobt oder getadelt werden soll? Ein Lob geht aber in beide Richtungen und ist manchmal nicht viel anders als ein Tadel oder eine Kritik.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    6.- Lob kann Werte vermitteln und manipulieren - besonders bei einem Kind oder abhängigen Leuten. Wenn man jemanden lobt, dann möchte man ja auch, dass diese Person ihre Qualitäten in dieser bestimmten Richtung weiter entwickelt. Sie soll fleißiger, ordentlicher, verträglicher, freundlicher etc. sein. Mit einem Lob können wir Menschen auf angenehme Weise dazu bringen, das als richtig und wertvoll an zu sehen, was wir als wertvoll ansehen. Ich habe manchmal den Eindruck, dass wir durch Lob manipuliert werden, und zwar nicht immer zu etwas wirklich Gutem, sondern zu etwas, was der andere als gut ansieht oder was ihm nützt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Trotz dieser Gefahren hungert die Welt nach Lob. Unsere Mitmenschen wollen wissen, wie wir sie einschätzen und dass wir Gutes an ihnen gefunden haben. Darum wollen wir uns auch bemühen, andere ehrlich und ohne Neid und Hintergedanken zu loben. Paulus lobt auch die Christen wie z.B. in  1. Kor. 11, 2 „Ich muss euch dafür loben, dass ihr immer an mich denkt und die Anweisungen befolgt, die ich euch weitergegeben habe.“&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-4874705681513220458?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/4874705681513220458/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=4874705681513220458&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/4874705681513220458'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/4874705681513220458'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2008/04/lob.html' title='Lob'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-1665585365893161708</id><published>2008-04-12T21:35:00.002+02:00</published><updated>2008-04-29T12:51:24.083+02:00</updated><title type='text'>Tarif-chaos</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Eigentlich verabscheue ich das Telefonieren. Wahrscheinlich kommt es daher, dass ich vor jedem Kontakt mit einer anderen Person eine Spannung, eine Nervosität empfinde, vielleicht auch eine Angst, dass ich etwas Verkehrtes sagen könnte. Aber nun habe ich gesehen, dass heute die meisten Menschen mit einer ungeheuren Leichtigkeit kommunizieren. Viele haben irgendwo ihr Handy dabei und – ruckzuck kommunizieren sie mit was weiß ich alles für Leuten. Na ja, vielleicht geht es ja mit dem Handy auch einfacher. Ich wollte mich also mal informieren, wie das mit den Handys funktioniert und was da die Gespräche kosten. Weil ich immer den persönlichen Kontakt fürchte, gehe ich in eines der zahlreichen Geschäfte in der Fußgängerzone, die Handy anbieten. Dort will ich mir mal einen Prospekt mitnehmen und die Sache zu Hause in Ruhe studieren. Leider finde ich keinen Handzettel, sondern nur dicke, aufwendig gestaltete Hefte. Mal sehen, ob ich damit klar komme. Schon bald merke ich, dass die Sache so einfach nicht ist. Es gibt da sehr viele Möglichkeiten, Fragen und Entscheidungen zu treffen. Unter dem Vorwand, mir einen ganz individuellen, auf mich zu geschneiderten Tarif anzubieten, geht es mit den Fragen los:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Wollen Sie einen Vertrag mit einer Handyfirma oder wollen Sie das Gerät kaufen und bezahlen?. – (Ich möchte Telefonieren und wissen was es kostet.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Möchten Sie nicht gleich ein neues Handy zum Sondertarif?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Vielleicht eins mit Kamera und MP3 Spieler? Es ist alles eine Kostenfrage. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Wollen sie eine Flatrate (Pauschalbetrag) – oder jedes Gespräch einzeln bezahlen? Bevorzugen Sie prepaid oder postpaid?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;In welches Netz wollen Sie denn hauptsächlich anrufen? In eines der vier Mobilfunknetze? Oder in alle? Oder lieber ins Festnetz?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Wie ist es mit SMS? Schreiben sie viele SMS-Nachrichten? Wie viele etwa? (Ich weiß ja kaum, was SMS ist).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Rufen Sie meist während der Bürostunden an? Oder nach Feierabend oder in den Nachtstunden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Rufen Sie öfter von zu Hause oder mehr von unterwegs an? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Wollen Sie auch ins Ausland telefonieren?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Wie viele Minuten telefonieren Sie monatlich? 30 oder 60 oder 100? (Wie soll ich das wissen? Ich will eigentlich nur ganz normal telefonieren können: mal zum Arzt, mal zum Taxi, mal nach Hause, zu einem Verwandten oder Bekannten am Ort oder in einer anderen Stadt oder im Ausland.) Ich wusste gar nicht, dass es so kompliziert ist zu erfahren, was ein Telefongespräch mit dem Handy kostet. Und dass man da so viele Entscheidungen treffen muss. Wenn ich aber gedacht habe, jetzt sind alle Fragen beantwortet, habe ich mich geirrt. Es geht weiter: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Wollen sie auch einen DSL Anschluss? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Wollen Sie ihr Handy als Modem gebrauchen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Wir können Ihnen auch ein Komplettpaket anbieten für surfen, Voip, Festnetz und Mobilfunk. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Möchten Sie mit Ihrem Handy auch E-Mails empfangen? spielen, oder Nachrichten und Infodienste abonnieren?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Möchten Sie Tagesnutzungsgebühr bezahlen oder lieber nach der Datenmenge?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Möchten Sie die günstigen Servicedienste der Mobifunknetze in Anspruch nehmen? .... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Es stimmt schon, mit dem Handy hat eine ganz neue Art vielfältiger Kommunikationsmöglichkeiten begonnen. Für die Industrie ist es ein Riesengeschäft und für den normalen Bürger – und vielleicht besonders für Kinder und Jugendliche - zu einer Kostenfalle geworden, die sich nicht kontrollieren lässt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Die meisten dieser Fragen sind nämlich nonsense. Wer kann schon wissen, ob er 60 oder 100 Minuten im Monat vertelefoniert, ob eine flat rate für ihn billiger ist, als ein call by call Gespräch? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Unter dem Vorwand, einen individuellen, günstigen Tarif zu finden geschieht eigentlich folgendes: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Der Kunde wird überfordert, überwältigt und verwirrt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Er wird vom eigentlichen Preis abgelenkt und auf unwichtige Nebengleise geführt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Er wird dem Wissen und der Willkür des Verkäufers völlig ausgeliefert.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Es werden Kosten und Tarife verschleiert und versteckt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Der Kunde wird durch die „besonders günstigen Tarife“ verführt, mehr und mehr zu telefonieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Er wird durch Verträge an bestimmte Betreiber und Unternehmen gebunden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Durch viele Fragen werden neue Bedürfnisse geweckt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;In dem Irrgarten der Preise, Tarife und Angebote soll er hilflos werden und sich dem Vorschlag des Betreibers fügen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Es werden Verbraucherinformationen gesammelt, um uns besser mit Werbung zudecken zu können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Ich finde es ist an der Zeit, dass wir dem Durcheinander, der Konfusion und dem Chaos der Preise und Tarife eine Absage erteilen und wieder klaren, einfachen Aussagen unsere Sympathie zuwenden. Während ich diesen Artikel schreibe muss ich immer wieder daran denken, dass in der Bibel der Teufel auch als der große Durcheinanderbringer bezeichnet wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Übrigens: Auf die für mich wirklich wichtige Frage, wie ich aus dem Vertrag aussteigen könnte, fand ich in dem dicken Heft und im Internet keine Antwort.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-1665585365893161708?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/1665585365893161708/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=1665585365893161708&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/1665585365893161708'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/1665585365893161708'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2008/04/tarifchaos.html' title='Tarif-chaos'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-6950128255497666947</id><published>2008-03-29T22:03:00.000+01:00</published><updated>2008-03-29T22:05:20.363+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ja'/><title type='text'>Nein!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Heute ist es ganz wichtig geworden, dass man lernt „Nein“ zu sagen. Ärzte, Therapeuten, Freunde und Fachbücher ermahnen einen, dass man nicht alles annehmen soll. Man muss lernen, Angebote abzulehnen, Bitten abzuschlagen, Aufrufe zur freiwilligen Mitarbeit zu ignorieren und still zu sein, wenn irgendwo jemand gebraucht wird. Und wirklich: wo kommen wir hin, wenn wir jedes Sonderangebot kaufen oder im Katalog bestellen, jedem Vertreter die Ware abkaufen, jedem Spendenaufruf folgen, und jedem Bedürftigen helfen wollten? Bald würden unsere Wohnungen voll von unnötigen, kitschigen und lächerlichen Dingen stehen. Unser Konto würde immer tiefer in die roten Zahlen sinken und unsere Gesundheit würde leiden. „Wenn Sie nicht bald lernen 'Nein' zu sagen, werden Sie noch einen burnout bekommen!“ - So hatte unser Arzt uns schon vor langer Zeit gewarnt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Vielleicht ein wenig zu spät habe ich mich aufgemacht und „Nein-sagen“ gelernt. Ehrlich gesagt, hatte ich zuerst nicht viel von diesem Konzept gehalten. Als guter Mensch, als Christ darf man doch nicht faul sein. Man darf sich nicht der Verantwortung entziehen. Man muss doch zupacken und helfen und dienen. Das ist doch ganz klar unser Auftrag. Die Bibel, ja Jesus selbst fordert uns doch zur Hingabe und Selbstverleugnung auf. - Und so wie ich haben auch viele andere Menschen von klein auf gelernt, dass man freundlich und hilfsbereit sein soll. Das sind grundlegende christliche Tugenden.  - Und außerdem: Wie will man etwas im Leben erreichen, wenn man immer „Nein“ sagt. Wie will man Anerkennung und Erfolg bekommen, wenn man sich drückt und den Gelegenheiten aus dem Weg geht? Wie weit kommt man im Beruf, im Geschäftsleben, in der Politik und in der Gesellschaft, wenn man sich nicht anbietet und „Ja“ zu den Herausforderungen sagt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Trotzdem, ich sehe es ja ein: Wer sich übernimmt, kann am Ende gar nichts mehr tun. Also habe ich angefangen „Nein-sagen“ zu lernen. Die Fortschritte dabei sind langsam und die Rückschläge zahlreich. Aber ein paar Mal ist es mir schon gelungen. Die ersten Erfahrungen auf diesem Gebiet könnte ich so zusammenfassen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    1.- Ich bekomme weniger Anfragen, Angebote oder Bittgesuche. Das ist ein schöner Erfolg.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    2.- Ich habe mehr Freizeit, mehr Ruhe und mehr Geld im Portemonnaie. Durch das „Nein-sagen“ sollen wir ja auch Stress abbauen und ein ausgeglicherenes Leben führen können. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    3.- Ich habe manchmal ein Triumpfgefühl, wenn es mir gelungen ist, einer Versuchung zu widerstehen. Das trifft besonders für verlockende Angebote zu – oder auch für Anfragen und Bitten, die ich nicht gerne erfüllen möchte. Der ärztliche Rat „Nein“ zu sagen ist ja manchmal auch eine gute Entschuldigung, unangenehme Dinge abzuschlagen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    4.- Ich habe oft aber auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich eine Bitte oder Anfrage ablehnen musste. Dann fühle ich mich nicht gut und ärgere mich über die Erwartungen, die man in mich hat, über die Leute, die mich vor eine Entscheidung stellen – aber vor allem  über mich selbst. Ich komme mir dann wie ein Feigling vor, ein Lump, ein Drückeberger.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    5.- Ich habe mich unbeliebt gemacht und mir allerhand Kritik und Vorwürfe eingehandelt. Manche Leute sagen einem ihre Meinung offen ins Gesicht, andere schweigen, aber man weiß genau, was sie von einem denken. Sie können es nicht verstehen, wie ein anderer so einfach „Nein“ sagen kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    6.- Ich habe gelernt, dass oft Diskussionen, Drohungen und Streit die Folge meiner Ablehnung sind. Nicht jeder nimmt ein „Nein“ als Antwort an. Mancher verlangt Gründe, Erklärungen, Kompromisse, einen Ersatz. Es beginnt ein Handeln und Feilschen. Es werden Gefallen aufgerechnet und moralische Verpflichtungen genannt. Auch Spott und Verachtung sind mitunter die Reaktion auf ein „Nein.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Es ist einfach den Rat zu geben: „Du musst lernen, Nein zu sagen.“ Aber es ist nicht einfach mit den Konsequenzen zu leben. Ja, es stellt sich mir die Frage, was wohl besser ist: viel beschäftigt zu sein, Stress zu haben und in der Gefahr zu stehen, krank zu werden – oder „Nein“ sagen zu lernen und sich wie ein Drückeberger, ein Feigling und Lump zu fühlen. Für manche ist die Antwort nicht schwer, es bleibt ihnen eigentlich keine Wahl. Aber ich werde dankbar an die Zeit zurückdenken, wo ich noch ohne Gewissenskonflikte „Ja“ sagen konnte , wo ich beschäftigt, gebraucht, müde und im Stress war, aber ein gutes Gewissen und Frieden in meiner Seele hatte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-6950128255497666947?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/6950128255497666947/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=6950128255497666947&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6950128255497666947'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6950128255497666947'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2008/03/nein.html' title='Nein!'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-7495096509136149071</id><published>2008-03-19T23:34:00.002+01:00</published><updated>2008-03-19T23:38:43.086+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschenk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Glück'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gabe'/><title type='text'>Macht Zwangsbeglückung glücklich?</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Ein alter Mann spielte jeden Abend mit seiner Frau eine Partie Dame. Das taten die beiden schon seit vielen Jahren. Nach dem Abendessen, wenn der Tisch abgeräumt war, sagte er zu ihr: „Na, wollen wir noch eine Partie Dame spielen?“ – „Ja, gern, antwortete sie.“ Beide setzten sich dann ins Wohnzimmer, holten das Brett und die Figuren hervor und spielten. Eines Tages hatten die beiden einen Streit. Es war nichts besonderes, aber einer ärgerte sich über den anderen. Beim Abendessen war es ziemlich still. Doch die Frau konnte es nicht lange ertragen und fragte versöhnlich: „Na, wollen wir noch eine Partie Dame spielen?“ Hier sah der Mann seine Gelegenheit. Er antworte entschieden: „Nein, ich will nicht mehr dieses blöde Spiel mit Dir spielen. Es ödet mich an! Ich kann es nicht ertragen.“ – „Wie gut“, erwiderte die Frau. „Es war mir auch richtig eine Last! Dame habe ich noch nie gemocht. Ich habe es nur deinetwegen gespielt!“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Die Geschichte ist einesteils lustig. Da sind zwei Menschen, die jahrelang etwas tun, was sie gar nicht mögen und gar nicht zu tun brauchten. Aber es fehlte an der richtigen Kommunikation, an Offenheit oder auch an Mut zu sagen, was man wirklich empfand. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Andererseits ist die Geschichte ja auch tragisch. Jeder der beiden tat etwas, was er nicht mochte, um dem anderen einen Gefallen zu tun. Sie wollten sich glücklich machen. Das ist rührend, das ist Liebe und Selbstverleugnung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Irgendwie bringt mich diese Geschichte auf mein Thema. Ich wollte etwas über „Zwangsbeglückung“ sagen: was das ist und wie wir sie bewerten. Wie das Wort es schon sagt, geht es hier um eine „Beglückung.“ Man möchte jemanden glücklich machen, ihm Gutes erweisen, ihm helfen. Dann schaut man sich nach dessen Bedürfnissen, Interessen oder Wünschen um und opfert vielleicht Zeit und Geld, um den andern „glücklich“ zu machen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Diesen Vorgang finden wir bei Verliebten, in der Ehe und in der Familie. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass der Liebesbeweis oder das Geschenk dem anderen lästig und unbequem ist. Er fühlt sich bedrängt, bevormundet und zu seinem Glück gezwungen. Aber auch in größerem Rahmen finden wir dieses Phänomen. Deutschland schickt z.B. Entwicklungshelfer nach Uganda, damit die Landwirtschaft verbessert wird. Europa stellt Milliardenbeträge für den Wiederaufbau in Afghanistan zur Verfügung, Hilfsorganisationen transportieren Containerweise Kleider und Lebensmittel in die armen Länder. Die USA senden Ärzteteams in Katastrophen-gebiete, um den Betroffenen zu helfen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Die Beschenkten oder „Beglückten“ nehmen die Hilfe oder Zuwendungen freundlich lächelnd und dankbar an. Im Grunde denken sie vielleicht: „Ach, wenn die uns nur endlich mal in Ruhe ließen! Immer sollen wir uns bevormunden lassen. Wir müssen Dinge annehmen, die wir überhaupt nicht haben wollen. Man zwingt uns ja förmlich zu unserem Glück.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Zwangsbeglückung kann also etwas Unerwünschtes, Negatives, Belastendes sein. Und das ist traurig! Das Positive an dieser Sache ist aber, dass da jemand ist, der einem etwas Gutes tun möchte. Zwangsbeglückung ist auch ein Zeichen des Interesses, der Wertschätzung und ein Liebesbeweis. Wenn man den Gefallen oder das Geschenk vielleicht auch nicht braucht oder haben will, so kann man doch die Motivation und Einstellung dahinter schätzen und dankbar anerkennen. Dadurch kann Zwangsbeglückung auch wirklich glücklich machen: den Gebenden und den Nehmenden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Und noch etwas. Gott sandte Seinen Sohn Jesus auf diese Welt um uns zu erlösen. Viele Menschen lehnen diese Gabe ab. Sie wollen Jesus und seine Erlösung nicht. Trotzdem bietet Gott uns Heil und Leben an – aus Liebe zu uns.  Gott zwingt uns nicht zu unserem Glück. Aber wenn wir Jesus dankbar annehmen, dann werden wir wirklich glücklich – und Gott auch. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-7495096509136149071?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/7495096509136149071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=7495096509136149071&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/7495096509136149071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/7495096509136149071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2008/03/macht-zwangsbeglckung-glcklich.html' title='Macht Zwangsbeglückung glücklich?'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-5412900638260356689</id><published>2008-02-09T22:56:00.000+01:00</published><updated>2008-02-09T23:03:34.001+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reiche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wohlstand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sorgen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arme'/><title type='text'>Sorgen der Reichen</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;            &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vor Kurzem machte ich eine Reise in die mennonitschen Kolonien im Chaco-Gebiet von Paraguay. Der Besucher dieser Gegend ist überrascht von dem Wohlstand, der Ordnung und Sauberkeit der Dörfer dort - besonders im Verhältnis zum übrigen Land. Der Reichtum der Kolonisten hat viele Indianer und arme Leute aus einem weiten Umkreis angezogen. Alle erhoffen sich hier die berühmten "Brosamen, die von des Herrn Tische fallen". Die armen Händler, Tagelöhner und Bettler in der Kolonie machen den Reichtum der Siedler nur deutlicher.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich hatte die Gelegenheit die Situation vom Standpunkt der Wohlhabenden kennen zu lernen. Wahrscheinlich haben nicht viele Besucher den Eingang in diese Kreise. Außenstehende Durchreisende müssen sich auf die Aussagen der Armen oder ihr Urteil (Vorurteil) als "neutrale" Beobachter verlassen. Erkenntnisse, die auf diese Weise gewonnen werden, bleiben zumindest oberflächlich und einseitig. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Immerhin: Was ich in der Siedlung im Gespräch mit den Kolonisten erfahren habe, war ein Einblick in die "Sorgen der Reichen".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;    Reiche Leute werden oft beneidet und kritisiert. Sie gelten gewöhnlich als geizig, egoistisch, hartherzig, profitgierig und als Ausbeuter. Dass aber auch die Reichen nicht glücklich mit den sozialen Unterschieden sind und lieber mehr Gleichheit sehen, ist nicht so bekannt. Außerdem haben sie ihre eigenen Sorgen und Ängste. Und ihre Probleme haben ganz andere Dimensionen, als die der Armen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;    Als erstes fiel mir auf, dass zwischen Reichtum und Fleiß (Arbeitsamkeit) eine enge Beziehung besteht. Sicher, es gibt Leute, die durch Betrug, durch Ausbeutung und Ungerechtigkeit zu Reichtum gelangen. Aber das ist nicht das ganze Bild. Viele der "Reichen" hier schaffen ein ungeheures Arbeitspensum. An ihren Händen und Muskeln kann man sehen, dass sie keine Arbeit scheuen. Sie packen zu und lassen sich nicht von der großen Hitze, vom Regen, nicht vom Erfolg und nicht vom Misserfolg dazu verleiten, die Hände in den Schoß zu legen. Sie nehmen sich meist mehr vor, als sie in Ruhe schaffen können. Wer will könnte viele auch abfällig als "workoholics" bezeichnen. Die erste Sorge der Reichen ist also: die Arbeit, die getan werden muss und die man sich vorgenommen hat, auch auszuführen. Das ist nicht bequem und erfordert Disziplin und Anstrengung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;    Als nächstes fiel mir auf, dass man in den meisten Fällen Risikobereitschaft braucht, um zu Reichtum zu kommen. Ein Landwirt, ein Unternehmer muss zuerst investieren, etwas wagen, damit er vorwärts kommt. Er muss auch bereit sein, alles zu verlieren. Das trifft sicher besonders für Landwirte zu. Sie sind abhängig vom Wetter. Wer zu ängstlich ist und zu sehr nach den Wolken und den Prognosen schaut, der wirft seinen Samen lieber nicht in die Erde. Andererseits haben viele Bauern durch Missernten so viel verloren, dass ihnen weniger als "den Armen" blieb. Sie hätten aufgeben müssen. Aber dann gibt es auch mal wieder gute Ernten, gute Preise und reiche Gewinne für die Arbeit. - Also manche Gewinne und Erfolge sind nicht der Lohn für harte Arbeit, sie sind ein Geschenk des Himmels. Das sieht man nirgends deutlicher als in der Landwirtschaft - aber auch in anderen Berufen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;    Eine andere Sorge der Reichen ist die Verantwortung. Sie müssen ihren Besitz überschauen, beschützen und verwalten. Dazu gehört, Planung, gute Arbeitseinteilung, Prioritäten setzen, Vorausschauen und schnelle, oft schwere Entscheidungen zu treffen. Das kann nicht jeder. Ich habe gemerkt, dass manche Leute arm sind und bleiben, weil sie ihr Geld, ihre Zeit, ihre Gaben nicht richtig überblicken und verwalten können. Bei allem Wollen und Wünschen fehlt ihnen diese Gabe. Es ist ihnen unmöglich, sich große Summen, weite Ländereien und die anfallenden Aufgaben vorzustellen und alles einzuordnen. Das ist keine Sünde, aber es reicht für sie eben nur für einen bescheidenen Wohlstand. Dafür haben sie auch weniger Kopfschmerzen und Ärger mit Entscheidungen, Verpflichtungen, Angestellten, Anschaffungen, Wartung und Pflege. Glück und Zufriedenheit hängt doch nicht vom Besitz ab. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;    Eine echte Sorge für die Reichen, jedenfalls für die, die ich kennen lernen konnte, ist die Armut um sie herum. Die sozialen Unterschiede sind groß und nicht nur für die Armen ein Problem. Viele Reiche fragen sich, wie sie einen gerechten Ausgleich schaffen könnten. Die meisten Bauern geben großzügig Naturalien und Geld an die Armen, aber gleichzeitig fragen sie sich immer wieder: "Was können wir tun, damit diese Leute unabhängig von uns werden?" Viele Wohlhabende sind bereit, den Armen "Hilfe zur Selbsthilfe" zu gewähren. Sie bieten Rat, Starthilfen und Unterstützung für ein eigenes Geschäft, Unternehmen, Pflanzung oder Tierzucht an. Nur sehr wenige der Armen schaffen es, ihre eigene Existenz aufzubauen. -  Ein Bauer erzählte mir, dass er nur durch die Stadt zu fahren braucht, und schon halten ihn müßige Leute, meist Männer an und betteln um Geld und Nahrungsmittel. Viele von ihnen haben schon bei ihm gearbeitet, und er hatte mehrmals versucht, ihnen Starthilfe für etwas Eigenes zu geben. Aber irgendwie versickert das Geld im Sand. Es gibt in den Kolonien jede Menge Sozialwerke, Einrichtungen für Bedürftige, Schulen und Arbeitsmöglichkeiten. Die Bedingungen sind günstig - und doch bleiben viele Menschen abhängig von den Reichen. "Was können wir noch tun, um den sozialen Unterschied zu verringern?" so fragen sich die Reichen mit Sorgen. Denn da ist viel Kritik, viel Neid und Hass, viel Illusionen und falsche Erwartungen bei den Armen - und Angst bei den Reichen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;    Das Problem der sozialen Unterschiede ist auch komplexer, als viele es sehen wollen. Die Lösung ist nicht einfach. Es ist nicht damit getan, den Reichen alles wegzunehmen und es den Armen zu geben. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-5412900638260356689?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/5412900638260356689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=5412900638260356689&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/5412900638260356689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/5412900638260356689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2008/02/sorgen-der-reichen.html' title='Sorgen der Reichen'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-11041711647065966</id><published>2008-01-07T23:01:00.000+01:00</published><updated>2008-01-07T23:07:51.716+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strafe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Genugtuung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gerechtigkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Opfer'/><title type='text'>Strafen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Dezember 2007 überfielen zwei Jugendliche einen Rentner in einer U-Bahnstation. Sie beschimpften ihn, schlugen ihn zu Boden, traktierten ihn mit Fußtritten und ließen ihn buchstäblich halbtot liegen. Die Motive waren offenbar einfach nur ein allgemeiner Hass auf Deutsche. Dieser Vorfall löste eine landesweite Diskussion über unser Strafrecht aus. „Wie kann es sein“, so fragte sich der friedliche Bürger, „dass sich Jugendliche an unschuldigen, wehrlosen Mitmenschen so grausam auslassen? Wo bleibt unsere Sicherheit?“ – Politiker, Juristen und Erzieher teilten uns ihre Erkenntnisse und Meinungen mit.  Gutachten über Jugendkriminalität wurden eingeholt und Vorschläge gemacht, welche Schritte man einleiten müsse, um solche Vorkommnisse zu verhindern. Fragen, die immer wieder auftauchten waren: „Ist unser Strafrecht zu lasch? Müssen wir härtere Strafen einführen?“ Und dann auch: „Können wir Verbrecher durch Strafandrohungen abschrecken?“ Einige meinen, Sünde muss  bestraft werden; und zwar nicht zu sanft.  „Die meisten Menschen reagieren nicht auf Liebe, Gnade, Vernunft, auf Argumente und  gute Worte.“ Sagen sie, „Verbrecher verstehen nur die Sprache der Züchtigung.“  Andere meinen, mehr und härtere Strafen haben keinen Zweck. Sie bessern den Menschen nicht. Es gibt genug Statistiken die beweisen, dass härtere Strafen die Kriminalität nicht eindämmen können. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Ich persönlich neige auch zu der Ansicht, dass Strafen den Menschen nicht unbedingt von seinen bösen Absichten abhalten können. Es gibt sicher genug Verbrecher, die um ihre Strafe wissen, die Konsequenzen bedenken und dann trotzdem das Risiko einer Verurteilung eingehen. Es mag manche Täter geben, die ihre Handlungen im Affekt ausführen, ohne zu überlegen, welche Nachteile für sie daraus entstehen könnten. Und es mag auch Fanatiker geben, die glauben, dass sie der Menschheit oder einer guten Sache dienen, wenn sie mit aller Härte gegen anders Denkende vorgehen. (Zu dieser Gruppe gehören die Rebellen oder die Soldaten im sogenannten heiligen Krieg.) Mit Strafandrohungen wird man da vielleicht eher das Gegenteil von dem erreichen, was man erreichen möchte. Für all diese Typen helfen härtere Maßnahmen nicht.  – Damit wird auch klar, dass das Abschreckungsmoment einer Strafe wirklich fragwürdig ist. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Dazu kommt, dass Strafe einen Menschen nicht unbedingt verbessert. Ein Bekannter von mir hatte als Kind sehr viel Prügel bezogen. Er ist deswegen nicht bitter geworden (was leicht hätte passieren können.) Auch gibt er zu, dass er in den meisten Fällen eine Strafe verdient hatte. Aber eines ist ihm im Nachhinein klar geworden. Die Züchtigung hat nicht Reue bewirkt und nie zu dem Entschluss geführt, sich zu bessern und die Forderungen des Vaters zu erfüllen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Selbst in der Bibel habe ich gelesen, dass die Strafen Gottes für die Gesetzesübertretungen seines Volkes kaum jemals dazu führten, dass die Menschen Buße getan und sich bekehrt hätten. Im Propheten Amos (4,9 9) gibt es eine ganze Liste von Katastrophen, die Gott als Strafe über das Volk kommen ließ. -  »Ich schickte euch Mehltau und Kornbrand“; - heißt es da z.B.  -  „die meisten eurer Gärten und Weinberge, eurer Feigenbäume und Ölbäume fraßen die Heuschrecken kahl. Trotzdem seid ihr nicht zu mir umgekehrt«, sagt der HERR.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Wenn das nun so ist, könnte man die Schlussfolgerung ziehen, dass alle Strafen sinnlos sind und dass man sie am besten ganz abschaffen sollte. Die Gefängnisse kosten den Staat viel und sind eigentlich auch Brutstätten der Gewalt. – Mit dieser Argumentation kann ich jedoch nicht mitgehen. Strafe hat nämlich noch andere Dimensionen, als nur Verbrecher abzuschrecken oder Übeltäter zur Vernunft zu bringen. Einer der Aspekte, die mir in diesem Zusammenhang sehr wichtig erscheint, ist die Frage der Genugtuung oder die Gerechtigkeit. Jedes Verbrechen verletzt die Rechte anderer. Menschen leiden durch das unsoziale Verhalten von Gesetzesübertretern. Bei jeder Gewalttat gibt es auch Opfer. Diese Opfer fühlen sich verletzt, gedemütigt, beschmutzt, ausgeliefert, ungeschützt, ungerecht behandelt. Wenn sie auch nicht nach Rache und Vergeltung schreien, so wünschen sie sich doch eine gewisse Genugtuung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Mein Vater wurde ermordet, als ich 6 Jahre alt war. Das hat großes Leid über unsere Familie gebracht. Unsere ganze Zukunft wurde davon betroffen. Viele Möglichkeiten waren uns versagt, weil meine Mutter alleine für ihre Familie sorgen musste. Ich will keine Rache, aber ich würde es als großes Unrecht empfinden, wenn der Staat sagen würde: „Mit Strafen kann man sowieso nicht viel erreichen, also lassen wir die Mörder laufen.“  - Mit solch einer Politik verhöhnt und beleidigt die Gesellschaft die Opfer. Überhaupt finde ich, dass bei all der Diskussion um die Wirkung von Drohungen und Strafen das Opfer vergessen wird. Dem Geschädigten wird viel zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Die Leidtragenden werden nicht nur ignoriert, sondern manchmal sogar noch ausgelacht, verspottet oder beschuldigt. Das darf nicht sein! Um der bloßen Gerechtigkeit willen muss es Strafen und Gefängnisse geben. Damit die Gesellschaft sieht: hier herrscht nicht die Faust, die Gewalt, der Stärkere, sondern hier gilt noch das Recht und Gesetz. So sehe ich auch die Gerichte und Strafandrohungen Gottes in der Bibel. Vielleicht könnte man auch sagen: Die Strafen sind nicht in erster Linie für die Verbrecher wichtig, sondern für die Opfer und die Gesellschaft, die in Frieden leben möchte. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-11041711647065966?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/11041711647065966/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=11041711647065966&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/11041711647065966'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/11041711647065966'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2008/01/strafen.html' title='Strafen'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-2357370726558353186</id><published>2007-12-29T17:07:00.000+01:00</published><updated>2007-12-29T17:11:05.405+01:00</updated><title type='text'>Essen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Was ist das doch für ein Segen, wenn man sich satt essen kann. Der größte Teil der Erdbevölkerung lebt in Armut und Mangel.  Ja, viele Menschen verhungern heute auf der Welt; sei es, dass eine Katastrophe, wie Dürre oder Überschwemmung sie getroffen hat, sei es, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse in dem Land dermaßen schlecht sind, dass der normale Bürger nicht genug verdienen kann oder sei es, dass ein Krieg alle Reserven einer Nation aufgebraucht hat. Hunger ist sehr verbreitet und Hunger tut weh. Da müssen wir sehr dankbar sein, dass es uns zur Zeit noch so gut geht. Wir können uns satt essen und wir können uns sogar das Feinste und Beste an Lebensmitteln aussuchen, was der Handel zu bieten hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Essen stillt aber nicht nur den Hunger; es hat auch noch andere Funktionen, von denen ich einige aufzählen möchte:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    * Essen macht stark und erhält die Gesundheit. Wer sich richtig ernährt, kann sowohl körperlich als auch geistig mehr leisten. Er kann Mangelerscheinungen und Krankheiten vorbeugen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    * Gut Essen macht zufrieden. Wo ein Volk hungert, kommt es zu Unzufriedenheit und Aufruhr. Wer satt ist, streitet nicht mehr so gerne. Und wir selber wissen es auch: nach einer guten Mahlzeit ist man friedlich gestimmt, behaglich und etwas müde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    * Ein feines Essen kann eine Belohnung sein. Mit dem Lieblingsgericht kann die Mutter ihr Kind für Fleiß und gutes Betragen belohnen. Die Ehefrau kann ihrem Mann mit einem guten Essen für eine Aufmerksamkeit danken, und der Ehemann kann sich bei seiner Frau für eine anstrengende Woche mit einem erlesenen Essen im Restaurant erkenntlich zeigen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;* Essen kann auch einfach eine Freude sein. Wer schätzt es nicht, sich an einen hübsch gedeckten Tisch zu setzen, die frischen, knusprigen Brötchen auf dem Teller und den duftenden Kaffee in der Tasse. Das sind legitime Freuden, etwa wie ein schöner Spaziergang in gepflegter Landschaft, ein  Konzertabend oder ein Zirkusbesuch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;* Eine Mahlzeit mit Familienangehörigen oder Freunden am großen Tisch ist auch immer eine Möglichkeit der Gemeinschaft. Hier sind alle, die man liebt zusammen. Man sieht sich, erzählt miteinander, tauscht Erlebnisse und Erfahrungen aus, gibt Neuigkeiten weiter. Familien, die sich regelmäßig um den gedeckten Tisch versammeln, haben ein viel größeres Zusammengehörigkeitsgefühl, als Familien, wo jeder schnell alleine seine fast food verschlingt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;* Essen gehört auch zum Feiern. Was wäre Weihnachten ohne ein besonderes, traditionelles Essen? Wie würde man eine Hochzeit oder einen Geburtstag feiern, wenn es nichts zu Essen gäbe? Das sind doch immer Anlässe, um gemeinsam viel und gut zu essen.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Ja, essen hat nicht nur den Zweck unseren Hunger zu stillen und uns satt zu machen. Es ist ein Segen in vielerlei Hinsicht. Essen kann aber auch zum Fluch werden und uns Schaden bringen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    * Unkontrolliertes Essen kann uns krank machen. Übergewicht mit seinen Risiken  wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Gelenkserkrankungen oder Verdauungsprobleme sind dann die Folgen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;* Übermäßiges Essen kann auch Schuldgefühle hervorrufen. Ärgerlich sagt man dann am nächsten Tag: „Ach, ich habe zu viel gegessen - mehr als nötig und gut für mich war. Es tut mir leid.“ Und so laufen viele Menschen mit einem belasteten Gewissen herum, weil sie zu viel gegessen haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;* Essen kann zur Sucht und Sünde werden. Gerade, weil Essen auch eine Freude, ein Vergnügen ist, sind manche versucht, sich diesen Genuss immer wieder zu verschaffen. Sie denken fast nur an Essen und sind regelrecht gebunden und versklavt. Esssucht ist bei Vielen inzwischen ein psychologisches Problem geworden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Interessant ist, dass Jesus häufig zum Essen eingeladen war. In der Bibel wird wiederholt berichtet, dass er „zu Tische saß“. Jesus war kein Asket, er liebte gutes Essen ohne zu übertreiben, aber vor allem schätzte er die Gemeinschaft mit seinen Jüngern oder Freunden an der Tafel. Und sogar im Himmel soll ein großes Festmahl stattfinden. Möge Gott uns helfen, mit Nahrungsmitteln verantwortlich um zu gehen und unsere Mahlzeiten mit dankbaren Herzen in Gemeinschaft mit anderen ein zu nehmen. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-2357370726558353186?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/2357370726558353186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=2357370726558353186&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2357370726558353186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2357370726558353186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/12/essen.html' title='Essen'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-758861101996478055</id><published>2007-09-07T21:47:00.000+02:00</published><updated>2007-09-07T22:07:54.990+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wohlstand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verschwendung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Überfluss'/><title type='text'>Verschwendung</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Mir fällt auf, wie viel Geld, Material und Essen in Deutschland verschwendet wird.  Das fängt bei dem üppig belegten Wurstbrot an, das, kaum angebissen, irgendwo im Abfall landet. Es geht weiter mit Tonnen von Gemüse, das nicht mehr ganz frisch ist, Zigtausende von Gänsen, Schweinen, Kühen, die irgendeine Krankheit bekommen könnten, Tonnen von Fleisch, das nicht rechtzeitig verkauft wurde  - über die feinsten Torten und  Kuchen vom letzten Tag und den Bergen von Speiseresten, die in Hotels und Gaststätten täglich anfallen bis hin zu den riesigen Vorrats lagern an Nahrungsmitteln, die politischen Gründen nicht mehr verkauft werden dürfen. Ungeheure Werte werden da täglich vernichtet. Dabei sprechen wir noch nicht einmal von dem Kraftstoff, der sinnlos verfahren wird oder den Kleidern, die wenig getragen, alle paar Wochen mengen weise weggegeben werden. Wer aus einem Entwicklungsland kommt, wo viele Menschen nur einmal am Tag richtig essen können und keine Kleider zum Wechseln haben, den trifft die Verschwendung in unserer Wegwerfgesellschaft wie ein Keulenschlag.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Nun ja, ich will nicht klagen. Überfluss zu haben ist ja auch ganz schön. Es ist eben ein Kennzeichen von Reichtum und Wohlstand. Hier kommt nur das allerbeste auf den Tisch. Wir brauchen keine alten Torten und vergammeltes Fleisch zu essen. Wir haben genug vom Feinsten. Es geht uns gut. Dafür werden wir auch von vielen Menschen und Völkern bewundert und geachtet als eine Nation, die es weit gebracht hat und in der man gerne selber leben möchte. Andererseits werden wir wegen unseres Überflusses auch oft beneidet, kritisiert und gehasst. Wir leben gefährlich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Verschwendung ist aber nicht nur ein Zeichen von Wohlstand, sondern immer noch so etwas wie Unrecht. Für viele, die den Hunger und Mangel der Nachkriegszeit in Europa erlebt haben, ist das Wegwerfen von Brot bis heute eine Sünde. Es ist einfach unverantwortlich und unverschämt, angesichts der hungernden Menschen in aller Welt Nahrungsmittel zu vernichten. Aber Verschwendung ist auch ein Unrecht der Umwelt gegenüber. Wer so viel Fleisch, Papier oder Autos produziert, dass man es gar nicht verwerten kann, der verschwendet Rohstoffe, beutet die Natur aus und zerstört die Umwelt.  Die Bibel hält auch nicht viel von solchen Menschen. Petrus sagt: (2. Petr. 2 , 13) Sie lieben es, schon am hellen Tag zu schlemmen. … ständig sind sie auf der Suche nach Gelegenheiten, zu sündigen. Wohl trainiert in Besitz-gier, suchen sie Menschen zu ködern…“ - Und Paulus sagt über die Verschwender:  (Gal 5,19) Was die menschliche Selbstsucht hervorbringt, ist offenkundig, nämlich: Unzucht, Verdorbenheit und Ausschweifung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Verschwendung kann aber auch etwas Positives sein. Das ist der Fall, wenn wir unseren Reichtum und Wohlstand, unsere Kraft und Intelligenz selbstlos einsetzen, um anderen zu helfen. Ich habe von einem Professor gehört, der an einer der besten Universitäten Amerikas unterrichtet hat. Henri Nouwen. Eines Tages gab er seine Position auf und arbeitete seitdem in einem Heim für Behinderte. „Welch eine Verschwendung seiner Gaben und Fähigkeiten“. dachten die Leute. - Ich erinnere an die weltbekannte Mutter Theresa. Auch sie hat ihre Kraft und Gaben an namenlose, arme und sterbende Menschen „verschwendet“.  Und Jesus, der Sohn Gottes, verschwendete sein Leben und starb für Menschen, die nichts von ihm wissen wollten.  - Bei dieser Art von Verschwendung ist nicht Egoismus, Besitz-gier oder der Luxus das Motiv, sondern die Liebe zu den anderen Menschen.  Wenn wir schon reich sind, dann sollten wir den Wohlstand nicht nur für uns verwenden. Wir sollten den Überfluss nicht verderben lassen, sondern  „verschwenderisch“ damit umgehen, zum Wohl und Nutzen derer, die es brauchen. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-758861101996478055?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/758861101996478055/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=758861101996478055&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/758861101996478055'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/758861101996478055'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/09/verschwendung.html' title='Verschwendung'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-2215165949698066281</id><published>2007-05-29T23:13:00.000+02:00</published><updated>2007-05-29T23:16:38.031+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankheiten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ängste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sorgen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmerz'/><title type='text'>Wer versteht mich schon?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;„Ja, ich weiß genau, wie es dir geht!“ sagte mir neulich jemand, dem ich von meinen Erfahrungen bei den Ärzten erzählte. Das ermutigte mich, noch mehr über meine Krankheiten und Beschwerden zu sprechen. Hinterher aber fühlte ich mich schlecht. Jetzt habe ich so viel und eifrig von meinen ganz persönlichen Gefühlen und meinem Frust und Ärger gesprochen. Dabei interessiert den Andern das ja kaum. Außerdem: Weiß er wirklich, wie es mir geht? Kann er tatsächlich nachempfinden, was ich erlebt und mitgemacht habe? Was versteht schon ein Fremder von meinen Schmerzen und Ängsten, von meiner Enttäuschung und meinen Kämpfen. Was wissen andere von meinen Siegen und Niederlagen, von meinen Stärken und Schwächen, von meinen Sünden und meinen Verdiensten, von meinen Wünschen und Freuden, von meinen Gedanken und Erkenntnissen? Selbst wenn mein Gesprächspartner wirklich an mir interessiert wäre, wenn er mitfühlend und verständnisvoll wäre, wenn er sich alle Mühe gäbe, sich in meine Lage zu versetzen, selbst wenn er Ähnliches auch schon erlebt hätte - so ganz im tiefsten Grund kann er mich doch nicht verstehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Andererseits: Was weiß ich wirklich von dem, was meinen Nächsten bewegt? Kann ich die Angst eines Rentners um seine Zukunft verstehen oder die Sorge eines Familienvaters, der arbeitslos geworden ist? Oder die Verzweiflung einer jungen Mutter, die erfährt, dass sie Krebs hat?  Wir wissen so wenig voneinander. Und doch wünschen wir uns oft, dass da jemand wäre, der uns total verstehen könnte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Wir möchten, dass jemand tatsächlich nachempfinden kann, was uns bewegt. Wir brauchen jemand, der sich wirklich über unsere Erfolge und Siege so freuen kann, wie wir es tun. Wir möchten, dass jemand uns bewundert für unsere Tapferkeit oder einfach für das, was wir im Verborgenen ausgehalten haben. Wir wünschen uns, dass jemand unsere Motive versteht und anerkennt, dass ein Mensch uns schätzt und liebt, und unsere Vorzüge sieht, vielleicht auch, dass jemand uns gebührend bedauert und Mitgefühl zeigt. Deshalb berichten wir doch von unseren Krankheiten, Problemen und traumatischen Erfahrungen. Aber fast keiner kann so reagieren, wie wir es brauchen oder wünschen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Man weiß, man kann es letztlich nicht erklären. Man hat nicht die richtigen Worte, um zu beschreiben, wie es einem geht. Man hat nicht genug Zeit, um den anderen wirklich an seinen Eindrücken und Empfindungen teilhaben zu lassen. Und es gibt so viele Dinge, die ablenken. Da ist dann einfach nicht die richtige Atmosphäre, um sich zu öffnen und sein Innerstes bloß zu legen. Oft sieht man schon am Gesichtsausdruck, wie der andere nicht mehr zuhört, sich nicht mehr interessiert, an etwas anderes denkt. Und schon ist man noch mehr enttäuscht und verwirrt. Enttäuscht, dass man seine Erfahrungen nicht richtig übermitteln kann, oder dass der andere sich nicht die Mühe machen will, uns zu verstehen. Man fühlt sich beschämt, dass man seine Mitmenschen mit diesen persönlichen Dingen belästigt hat. - Und obendrein bekommt man an Stelle des erwarteten Mitleids oder der Anerkennung nur allgemeine Ratschläge, vielleicht auch Vorwürfe oder sogar Kritik.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Immer wieder merken wir dann, dass uns keiner wirklich versteht: Nicht der Arzt, nicht der Seelsorger, nicht der Freund, nicht der Bruder und oft noch nicht einmal der Ehepartner. Im Grunde sind wir allein mit unseren Gefühlen: Verlassen, unverstanden, elend. Und viele ziehen sich dann zurück. Sie werden still oder sarkastisch oder depressiv oder bitter. Dabei sollten wir aber nicht die Kommunikation abbrechen! Wir sollten uns ruhig weiter mitteilen. Wir sollten weiter von unseren Krankheiten, Gefühlen, Wünschen und Erfahrungen erzählen. Wir brauchen das! Allerdings sollten wir nicht zu viel erwarten. Wir sollten nicht erwarten, dass es irgendwo ein menschliches Wesen gibt, das unsere tiefsten Empfindungen nachvollziehen kann. Wir sollten nicht erwarten, das Verständnis, die Anerkennung und Bewunderung oder den Trost zu finden, von dem wir glauben, dass wir sie verdient hätten. Wir brauchen auch niemanden zu beschuldigen, dass er uns nicht völlig versteht. Es ist eben eine unabänderliche Tatsache.  - Aber hierbei brauchen wir nicht stehen zu bleiben. Es gibt nämlich doch jemand, der uns ganz und gar versteht. - und nicht nur das - Er kann uns auch Trost und Erleichterung verschaffen. „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will Euch erquicken.“ sagt der Sohn Gottes. Dann wollen wir auch zu ihm gehen! &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-2215165949698066281?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/2215165949698066281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=2215165949698066281&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2215165949698066281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2215165949698066281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/05/wer-versteht-mich-schon.html' title='Wer versteht mich schon?'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-6462047125334827600</id><published>2007-05-10T22:06:00.000+02:00</published><updated>2007-05-10T22:09:27.427+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vergebung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schuldgefühle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schuld'/><title type='text'>Schuldgefühle</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Frank und Britta haben sich scheiden lassen. Das ist sehr bedauerlich, waren sie doch ein ideales Paar. Und, soweit ich sie kenne, hatten sie es wirklich ehrlich gemeint, als sie vor den Traualtar gingen. Sie wollten bestimmt eine Beziehung auf Dauer eingehen - in guten wie in bösen Zeiten zusammen halten. Doch schneller als gedacht konnten sie sich nicht mehr ertragen. Beide waren enttäuscht, frustriert und beschämt. Natürlich gab es Erklärungen, warum ihre Beziehung auseinander ging.  Aber sowohl Frank als auch Britta waren anständige Menschen. Vor Verwandten und Bekannten versuchten sie, kein Wort zur Schuldfrage zu äußern. „Es ging nicht mehr. Wir hatten alles versucht. Unsere Ehe war nur noch eine Farce. Wir bleiben Freunde.“ So erklärten sie ihre Scheidung.  Was keiner sah, und was auch keinen interessierte, waren die Schuldgefühle, mit denen Britta hinterher zu kämpfen hatte. Sicher, sie war nicht allein schuld an der Tragödie, aber sie hatte auch Schuld. Sie hätte nicht so empfindlich sein sollen, nicht so rechthaberisch. - Aber auch Frank litt an Schuldgefühlen, genau so wie Britta. Ja, er hatte sie manchmal zu schroff angefahren, zu wenig Rücksicht auf ihre Gefühle genommen. - Nun standen beide vor einem Scherbenhaufen. Sie waren gescheitert, hatten versagt! Schuld? Nein, Schuld hatte eigentlich keiner - aber Schuldgefühle, ja, die hatten sie beide, so stark, dass sie manchmal nachts nicht schlafen konnten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Es ist doch komisch, dass man nicht von Schuld und Sünde sprechen darf. Seitdem wir aufgeklärt und von den engen Moralvorstellungen unserer Eltern befreit wurden, kennen wir keine Sünden mehr. Aber Schuldgefühle haben alle! Der Behinderte hat Schuldgefühle wegen seiner Abnormität. Das Pflegepersonal im Heim fühlt sich schuldig, weil sie zu wenig Zeit für eine angemessene Versorgung der Patienten haben. Der Kranke fühlt sich schuldig, weil er seinen Angehörigen eine Last ist; und die Angehörigen fühlen sich schuldig, weil sie manchmal gereizt und harsch mit dem Kranken umgehen. Die Reichen fühlen sich schuldig, weil es ihnen so gut geht und die Armen fühlen sich schuldig, weil sie es zu nichts gebracht haben. Die allein erziehende Mutter fühlt sich schuldig, dass sie so wenig Zeit für ihr Kind hat und das Kind fühlt sich schuldig, weil es der Mutter so viel Sorgen und Stress verursacht. Zu dem Bewusstsein, dass wir Fehler gemacht haben kommt noch hinzu, dass wir viele Dinge nicht getan haben, die wir hätten tun sollen - das sind die so genannten Unterlassungssünden. -- Natürlich will keiner von seiner Schuld sprechen - im Gegenteil. Wenn man ihn auf seine Fehler hinweist, dann leugnet er, verteidigt sich oder wird aggressiv. Dabei fühlen wir uns doch alle für irgendetwas schuldig. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Wir wissen z.B. genau, dass wir mit unserer Zeit nicht richtig umgegangen sind. Wir wissen, dass wir unsere Verpflichtungen und Versprechen nicht immer eingehalten haben. Wir wissen auch, dass wir unser Geld nicht verantwortlich verwaltet haben und dass wir unseren Mitmenschen gegenüber oft ungerecht und unfreundlich waren. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt; Und zu unserem eigenen, inneren Schuldbewusstsein kommt noch das dazu, was uns die Eltern oder Verwandten an Schuld aufladen wollen, was uns die Nachbarn, die Kollegen, Chefs und der Staat anlasten. Da sind überall Anschuldigungen, Anklagen, versteckte Vorwürfe, die uns klar machen, dass wir den Erwartungen der andern nicht entsprechen konnten und versagt oder uns verschuldigt haben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Sicher sind unter diesen Schuldgefühlen auch solche, die unnötig und unecht sind, wo also keine wirkliche Schuld vorliegt. - Aber es ist auch genug wirkliche Schuld darunter. Und diese echte und unechte Schuld nagt im Gewissen, sie beschäftigt die Gedanken, verursacht organische Reaktionen, macht den Menschen deprimiert, frustriert und gehemmt. Sie verursacht Schäden im Gemüt und in der Persönlichkeit. Es sind die Schuldgefühle der Zeitgenossen, die den Psychologen und Psychiatern viele Patienten bescheren. Manch einer endete wegen seiner Schuld in einer Nervenklinik oder psychiatrischen Anstalt, und andere begingen in ihrer Verzweiflung Selbstmord. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Es hat keinen Zweck dem Menschen einzureden, er habe keine Schuld. Das hilft ihm nicht, das nimmt die Schuldgefühle nicht von ihm. Es bringt auch nichts, die anderen zu beschuldigen und verantwortlich zu machen: die Eltern, den Ehepartner, die Lehrer. Es hilft auch nur wenig, seine Schuld mit Geld oder guten Werken abtragen zu wollen. Viele versuchen das und können sich doch nicht befreien. Andere hoffen, ihre Schuldgefühle mit Drogen, Alkohol oder Vergnügen und Lärm betäuben zu können. Bewusst oder unbewusst suchen viele Menschen nach einem Mittel, um ihre unterschwelligen Schuldgefühle los zu werden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Dabei gibt einen sicheren, sehr einfachen Weg.  Die Bibel sagt:  1. Joh 1,9&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;„Wenn wir aber unsere Verfehlungen eingestehen, können wir damit rechnen, dass Gott treu und gerecht ist: Er wird uns dann unsere Sünden vergeben und uns von aller Schuld reinigen.“&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-6462047125334827600?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/6462047125334827600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=6462047125334827600&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6462047125334827600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6462047125334827600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/05/schuldgefhle.html' title='Schuldgefühle'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-3435139026091705941</id><published>2007-04-25T16:19:00.000+02:00</published><updated>2007-04-25T16:22:49.857+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Misserfolg'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erfolg'/><title type='text'>Erfolg</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Misserfolg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Wir alle haben gerne Erfolg. Erfolg in der Schule, in den Examen, im Beruf, im privaten Leben. Wir werden auch nach unserem Erfolg eingeschätzt. Wer erfolgreich ist wird bewundert, geachtet, hat Freunde. - Wie ist es aber, wenn der Erfolg ausbleibt? Dann hört die Freundschaft auf, kaum einer interessiert sich für uns, wir werden abgeschoben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Erfolglosigkeit und Misserfolg können verschiedene Ursachen haben. Misserfolg kann durch unsere eigene Schuld entstanden sein, z. B. dadurch, dass wir uns und unsere Fähigkeiten oder Kräfte überschätzt haben. Die Anforderungen waren größer als wir dachten. Unter diesen Umständen konnten wir nicht erfolgreich sein. Ich kenne Leute, die leidenschaftlich gerne Piloten werden wollten. Als es aber zu den Prüfungen kam, mussten sie feststellen, dass sie die Erwartungen nicht erfüllen konnten. Ihr Misserfolg lag an einer falschen Selbsteinschätzung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Oder es kann sein, dass jemand die Umstände nicht richtig einschätzt. Vielleicht war es schwerer als er dachte, eine Baugenehmigung oder die nötigen Kredite oder Mitarbeiter zu bekommen. Es dauerte alles viel länger als erhofft und schließlich musste er das Unternehmen aufgeben. Der Misserfolg lag dann nicht unbedingt daran, dass die Umstände es nicht zuließen, sondern dass der Unternehmer die Umstände falsch beurteilt und eingeschätzt hatte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Misserfolge können auch durch Fehlentscheidungen zustanden kommen. Es lief alles gut, bis man sich entschloss, die Arbeit auszuweiten, oder einen neuen Mitarbeiter einzustellen oder seinen Arbeitsplatz zu wechseln. Diese Entscheidung ist vielleicht von Gefühlen, von einem äußeren Druck oder Ängsten bestimmt worden, war aber nicht richtig. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Manche Misserfolge kommen auch zu Stande, weil man etwas versäumt hat. Vielleicht war es eine Bestellung, die zu spät aufgegeben wurde, vielleicht hat man versäumt einen schriftlichen Vertrag zu machen, eine Zahlung zu leisten oder eine Versicherung abzuschließen. Durch dieses Versäumnis ist das ganze Unternehmen ruiniert worden. So bedauerlich das ist, man hat aber selber Schuld an dem Ausgang. Es kann ja auch sein, dass ein Unternehmen, und sei es nur eine Reisegruppe, eine Band oder ein kleiner Verein, an dem Charakter des Leiters scheitert. Ehrgeiz, Faulheit, Schwierigkeiten im Umgang mit Mitarbeitern können dann zu Misserfolg führen und ein Unternehmen zum Scheitern bringen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Zu Misserfolg kommt es aber nicht nur durch die Schuld oder das Versagen des Verantwortlichen. Er kann genauso gut durch Umstände eintreten, über die wir keine Kontrolle haben. Z.B. eine Rezession, allgemeine wirtschaftliche Entwicklungen, eine Katastrophe, Krankheit etc. In jedem Unternehmen ist ein Risiko, das man nicht kalkulieren und abschätzen kann. Es kann zu plötzlichem unerwarteten Reichtum führen oder zum Zusammenbruch und Bankrott. Darum kann man für ein misslungenes Unternehmen nicht immer den Chef verantwortlich machen. Manches Mal muss man ihm wirklich zugestehen, dass er sein Bestes versucht hat, die Situation aber einfach nicht mehr zu retten war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Das heißt nun aber nicht, dass der Chef immer unschuldig ist, wenn er auch oft den Anschein geben möchte. Normalerweise wird der verantwortliche Leiter den Misserfolg so lange wie möglich verschweigen. Er wird warten und hoffen, dass die Lage sich von alleine bessert. Erst wenn Klagen, Kritik und Druck von allen Seiten kommen, wird er Erklärungen abgeben und sich rechtfertigen. Er wird die Umstände verantwortlich machen, irgendwelche Mitarbeiter, Geschäftspartner oder die Regierung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Es ist beschämend, Misserfolge zu erleben. Und es erfordert viel Demut und Ehrlichkeit, sie zu zu geben und die Verantwortung dafür zu akzeptieren. Aber wer sich nicht zu schade ist, Fehler einzugestehen, der wird Vergebung bei Gott finden und Anerkennung durch Menschen. Vor allem wird er auch seine Erfolge nicht sich selber zuschreiben, sondern Gott dafür danken, der die Umstände und Herzen lenkt. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-3435139026091705941?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/3435139026091705941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=3435139026091705941&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/3435139026091705941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/3435139026091705941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/04/erfolg.html' title='Erfolg'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-5636470092925499982</id><published>2007-03-20T23:46:00.000+01:00</published><updated>2007-03-20T23:52:32.922+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmerzen'/><title type='text'>Schmerzen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Die moderne Medizin versichert uns, dass heute keiner mehr Schmerzen zu haben braucht. Es gibt genug und sehr wirksame Mittel, die auch bei schweren Krankheiten oder Operationen Schmerzfreiheit garantieren sollen. Das hört sich in der Theorie gut an, aber in der Praxis kommt jeder Mensch mit Schmerzen in Berührung. Ob es eine starke Migräne ist, ein Hexenschuss, Zahnschmerzen oder etwas mit einer schwer wiegenderen Ursache, etwa Krebs. Manche Schmerzen sind heftig, wie z.B. eine Nierenkolik, lassen aber bald wieder nach, andere sind nicht so stark aber beständig. Es gibt Menschen, die müssen einfach mit einem gewissen Maß an Schmerzen leben. Also, ich meine, trotz aller Medizin kann man den Menschen nicht immer die Schmerzen nehmen. Schmerzen an sich sind keine Krankheit – sagt man. Aber sie deuten auf ein Problem hin. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Es ist schon ein Fluch, dass manche Menschen aufgrund irgendeiner Krankheit leiden und ständig mehr oder weniger starke Schmerzen haben müssen. Was ich aber besonders schlimm finde ist, dass sich die Menschen gegenseitig absichtlich Schmerzen zu fügen. Ich bin einmal in Kanada durch ein Wachsfigurenkabinett gegangen. Da waren nicht nur alle wichtigen Persönlichkeiten der Weltgeschichte nachgebildet, sondern auch Folterwerkzeuge und wie sie im Mittelalter eingesetzt wurden. Ich habe in der folgenden Nacht Albträume gehabt. So etwas Grausames! Es ist nicht zu glauben, mit welch einer Brutalität sonst normale Leute ihre Mitmenschen quälen und peinigen können. Wir haben es von den deutschen KZs gehört und von den russischen Gulags, von Idi Amin in Uganda und von den Gefängnissen in China. Überall auf der Welt werden Menschen mit Absicht und mit raffinierten Werkzeugen und Methoden gequält. Der Mensch wird nicht humaner, er wird raffinierter, härter, grausamer. Es ist eine Schande. Als ob es nicht genug wäre, dass wir von irgendwelchen Erregern krank werden und Schmerzen leiden müssen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Nun habe ich beobachtet, dass man ganz verschieden auf seine Schmerzen reagieren kann. Der eine leidet still, versteckt seinen Schmerz und wird immer schweigsamer. Der andere stöhnt und klagt. Er sagt es allen, wie es ihm geht. Manche Leute fluchen, wenn sie Schmerzen haben, sie werden gereizt, böse und lästern Gott. Andere wieder rufen nach ihrer Mutter, oder allen Heiligen und wieder andere beten zu Gott. Dabei machen einige Leute unter Schmerzen ihr Herz ganz hart. Sie wollen keinen Trost und kein Verständnis, sie sind einfach wütend. Andere schreien ihren Schmerz hinaus und wieder andere stellen Fragen an Gott: „Warum, warum muss ich das leiden?“  Dann gibt es auch Menschen, die verlegen sich aufs Flehen. Sie bitten ihre Angehörigen um Hilfe, sie rufen nach dem Arzt, sie verlangen nach Medizin und Mittelchen. Sie probieren alles aus und wollen nur ihrem Schmerz entfliehen. Wenn nichts mehr hilft, dann suchen sie nach einem Wunderheiler oder nach Gott. Wie aber ist es richtig? Was sollen wir tun, wenn der Schmerz uns überkommt? Von allen genannten Reaktionen finde ich es am besten, wir wenden uns an Gott. Wir sagen ihm unsere Not und bitten ihn um Linderung und Hilfe. Im Psalm 5:15 heißt es „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sollst Du mich preisen.“  Ganz ohne Schmerzen werden wir auf dieser Erde nicht auskommen. Sie sind die Folge des Sündenfalls. Erst in der ewigen Herrlichkeit bei Gott wird es keine Leiden und keinen Tod mehr geben. Bis dahin müssen wir aber damit rechnen, dass uns irgendwann einmal Krankheit und Schmerzen überfallen werden. Und wenn wir auf unser Gebet hin keine Besserung erfahren, dann können wir uns auch einmal fragen, wozu Gott uns die Schmerzen gesandt hat. Mit einer richtigen Einstellung zu Gott können uns Schmerzen und Leiden zum Segen werden. Auf jeden Fall werden wir dankbarer für alles, wenn die Schmerzen wieder vorbei sind. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-5636470092925499982?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/5636470092925499982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=5636470092925499982&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/5636470092925499982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/5636470092925499982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/03/schmerzen.html' title='Schmerzen'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-8477198188190342751</id><published>2007-03-01T23:17:00.000+01:00</published><updated>2007-03-06T18:31:05.148+01:00</updated><title type='text'>Charakterschwächen</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Ehrgeiz, ist das nun eine Charakterschwäche oder -stärke? Wie ist es mit Stolz, Aktivismus, Strenge, Reinlichkeit, Sparsamkeit, Gleichgültigkeit, Dominanz? Wohl jeder Mensch hat gewisse Eigenschaften, die man als Charakterschwächen bezeichnen möchte. Oft entschuldigt man sich auch selber für gewisse Fehler, indem man sagt: „Es ist eine Schwäche von mir.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Wer sagt aber, wann eine bestimmte Charaktereigenschaft eine Schwäche ist? Ich finde, das ist durchaus nicht immer so eindeutig. Es hängt auch sehr von den Umständen, den Anforderungen und dem Urteilenden ab. Manche Eigenschaften können z.B. in der einen Kultur als negativ und als Schwäche gelten, während sie in einer anderen Kultur eine Tugend sind. Nehmen wir einmal den Stolz. Für uns ist Stolz etwas Negatives. Für die Spanier ist er etwas Positives. Verschlossen sein gilt bei den Amerikanern als eine Untugend, bei den Japanern und Chinesen gehört es zum guten Ton, schweigen zu können. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Auch beurteilen verschiedene Menschen bestimmte Charaktereigenschaften verschieden. So freut sich der Lehrer z.B. über ein ehrgeiziges Kind, während die Mitschüler den Ehrgeiz eher als einen Charakterfehler sehen. In der Politik und Wirtschaft werden selbstbewusste, dominierende Persönlichkeiten gesucht, während in der Schar der Geschwister oder im Team Dominanz als eine negative Eigenschaft gesehen wird.    Unter bestimmten Umständen können die gleichen Charakterzüge einmal negativ und einmal positiv sein. Nehmen wir den Faulpelz, den Phlegmatiker, der für nichts zu begeistern ist. Als Leiter ist er vielleicht ein Mensch, der seine Gruppe nicht weiterbringen kann, weil ihm die Begeisterung fehlt. Aber als Stoßdämpfer zwischen den temperamentvollen Gliedern eines Teams ist sein Charakter von unschätzbarem Wert. -- Misstrauen in der Gesellschaft, einer Firma oder Gemeinde kann die Harmonie zerstören wird bestimmt verurteilt. Aber als Detektiv, Arzt oder Mechaniker kann ein wenig Misstrauen dazu führen, Fehler zu finden und Katastrophen zu vermeiden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Es gibt Menschen, die lieben das Chaos, sie können zu Hause nicht Ordnung halten. Manch einer hat sich über diese liderlichen Typen geärgert und sie verurteilt. Aber es gibt Aufgaben, wo solche Chaoten gebraucht werden. Eine furchtbar ordentliche und penible Person würde da sicher verzweifeln.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Mit diesen Gedanken will ich nicht Charakterschwächen und Sünden verteidigen. Ich will auch nicht, dass wir uns ausruhen und sagen: „Ich bin schon okay, wie ich bin. Keiner soll mich kritisieren oder verändern wollen.“ Doch, wir sollen uns disziplinieren, und an unserem Charakter arbeiten! Wir sollen immer lernwillig bleiben und ständig versuchen, der Vollkommenheit nachzustreben. Aber ich möchte auch nicht, dass wir verzweifeln, weil wir nach unserer Ansicht Versager sind. Vielleicht haben wir in unseren eigenen Augen nur Fehler und Schwächen und taugen zu nichts. Das drückt uns nieder, macht uns deprimiert und lähmt uns. Wir denken nicht daran, dass an einem anderen Platz, zu einer bestimmten Zeit, unter gewissen Umständen, gerade meine Qualitäten oder „Charakterschwächen“ gebraucht werden. Jedenfalls sollen wir nicht mit unserem Schöpfer hadern, der uns so gemacht, wie wir sind. Der uns unsere Gaben und Veranlagungen mitgegeben hat. Wir sollen vielmehr dankbar sein und unsere Fähigkeiten – ob wir sie nun Schwächen oder Stärken nennen – dazu einsetzen, um andern zu helfen und Gott Ehre zu bringen, wie es in 1 Kor. 12, 22  heißt: „Die Glieder des Leibes, die die schwächeren zu sein scheinen, sind notwendig.“&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-8477198188190342751?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/8477198188190342751/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=8477198188190342751&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/8477198188190342751'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/8477198188190342751'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/03/charakterschwchen.html' title='Charakterschwächen'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-8371449694533216677</id><published>2007-02-20T23:34:00.000+01:00</published><updated>2007-02-20T23:38:02.247+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leiterschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leitung'/><title type='text'>Leiterschaft</title><content type='html'>Leiterschaft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Man braucht nicht gerade Gerhard Schröder oder George W. Bush zu heißen, um ein Leiter zu sein. Man muss auch nicht der Direktor von Volkswagen oder von der Deutschen Bank sein, um eine gewisse Machtposition zu haben. Jeder selbstständige Handwerker oder Unternehmer, jeder Ladenbesitzer, Arbeitgeber oder Abteilungsleiter in einer Firma oder Behörde, jeder Lehrer, Arzt oder auch nur ein Vater oder Mutter haben eine Leiterposition. Leiter gibt es überall und fast jeder hat irgendwo ein wenig Verantwortung für andere und etwas Macht und Autorität, um Entscheidungen zu treffen. Leider gehen nicht alle weise oder verantwortlich mit ihrer Aufgabe um. Machtpositionen werden oft missbraucht, das ist in der großen Politik so, wie in der kleinen Firma oder in der Familie. Vielen ist auch gar nicht bewusst, welche Fehler sie machen und wo sie ihre Verantwortung vernachlässigen. Darum meine Frage: Wie gehen wir richtig mit unserer Leiterposition um?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    1.- Man muss seine Autorität gebrauchen. Wer aus lauter Vorsicht, Gutmütigkeit oder Angst vor Missbrauch seine Position nicht ausfüllt und alles gehen lässt, wie es geht, der handelt nicht richtig. Die ihm anvertrauten Personen werden unzufrieden sein. Ordnung, Disziplin und Produktivität werden leiden, wenn ein Leiter seine Aufgabe nicht ernst nimmt. Außerdem, wer seine Autorität oder Macht gar nicht gebraucht, der wird sie bald verlieren an eine andere Person, die schon lange auf eine Gelegenheit lauert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    2.- Man soll die Macht gebrauchen, um die Schwachen zu schützen und das gemeinsame Wohl zu fördern. Autorität und Macht an sich ist nichts Schlechtes. Es werden überall Personen gebraucht, die bereit sind, Verantwortung für andere zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, sich in Leiterpositionen wählen zu lassen. Aber leider werden Macht und Autorität auch oft für eigene Ehre und Vorteile missbraucht. Es werden Kollegen und Freunde an die Wand gedrückt, um mehr Macht und Ehre zu bekommen. Macht ist etwas Verlockendes, etwas Süßes, wonach viele streben. Es ist eine Gefahr, die Macht um ihrer selbst Willen zu suchen und auszuüben. Für jeden Leiter sollte es aber eine Ehre sein, der Gemeinschaft zu dienen. Er sollte eher ein Diener sein, der die anderen fördert, als ein Herrscher, der alle und alles kontrollieren will. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    3.- Ein Leiter sollte damit rechnen, unverstanden und manchmal einsam zu sein. Wenn irgendwo ein Kumpel plötzlich zum Vorarbeiter aufrückt oder jemand zum Abteilungsleiter befördert wird, dann entsteht automatisch eine Kluft zu seinen Kollegen. Man muss nicht denken, ein schlechter Leiter zu sein, wenn man diese Distanz fühlt. Wo immer in der Zusammenarbeit etwas schief geht, wo immer die Resultate nicht so sind wie erwartet, dann bekommt der Leiter den Druck. ER wird beschuldigt, verklagt und verantwortlich gemacht. Er bekommt die Kritik von oben, aber er bekommt auch Misstrauen und Vorwürfe von den Untergebenen. Wer eine verantwortliche Position bekleidet, der braucht nicht mit Anerkennung, Lob und Dankbarkeit zu rechnen. Vielmehr wird er lernen müssen, sich nicht manipulieren zu lassen und Kritik und Vorwürfe zu ertragen, ohne bitter zu werden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Zum Glück wissen wir, dass jeder Leiter letztlich vor Gott verantwortlich ist. Es ist einmal sehr tröstlich zu wissen, dass jemand, auf den es ankommt, die Mühe, guten Absichten und Opfer des Leiter sieht, schätzen kann und entsprechend belohnen wird. Zum anderen hilft es dem Leiter, Versuchungen zum Machtmissbrauch und anderen Sünden zu widerstehen und wirklich das zu tun, wozu ihm das Amt von Gott gegeben wurde. Paulus sagt in Röm. 14, 12: „So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.“ &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-8371449694533216677?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/8371449694533216677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=8371449694533216677&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/8371449694533216677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/8371449694533216677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/02/leiterschaft.html' title='Leiterschaft'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-4403123098115691640</id><published>2007-02-01T22:28:00.000+01:00</published><updated>2007-02-01T22:31:57.680+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Briefe'/><title type='text'>Briefkasten</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Heute habe ich wieder einen Packen Briefe in den gelben Postkasten in unserer Nachbarschaft geworfen. Es waren Briefe an Freunde und Verwandte – nichts Besonderes. Aber, wie jedesmal,  kostete es mich eine Überwindung, diese Umschläge in den Schlitz zu stecken und ins Dunkle fallen zu lassen. Noch während ich die Briefe in der Hand halte, bekomme ich alle möglichen Zweifel – und Fragen wie diese tauchen in mir auf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Habe ich auch wirklich den Brief in den Umschlag gesteckt? Es kann ja sein, dass ich den Umschlag zugeklebt habe, ohne den Brief hinein zu stecken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Ich frage mich auch, ob sich auf jedem Umschlag die richtige Adresse und der Absender befinden. Es ist schon vorgekommen, dass auf einem meiner Briefe der Name des Empfängers fehlte. Wenigstens war dann der Absender da, und der Brief konnte mir von der Post zurück gebracht werden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Ist auch die entsprechende Briefmarke drauf? Das ist eine andere Frage, die mich noch im letzten Moment befällt. Vielleicht habe ich einen Umschlag übersehen? Oder es ist die falsche Marke? Kommt der Brief zu mir zurück und ich muss ihn noch einmal frankieren? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Übersteigt die Sendung auch nicht die zulässigen Begrenzungen? Die Portoberechnung in Deutschland ist kompliziert geworden. Man muss nicht nur auf das Gewicht achten (es darf kein einziges Gramm über der festgesetzten Grenze liegen) sondern auch auf die Maße. Zum Glück sind die meisten Briefumschläge ja genormt und man kann davon ausgehen, dass sie in Länge und Breite den Vorschriften der Post entsprechen. Das Problem ist aber oft die Dicke des Umschlags. Die ist mit unseren primitiven Haushaltsgeräten schwer zu messen. Wenn da etwas nicht stimmt, kommt der Brief zurück und man hat die ganze Arbeit mit dem Öffnen, neu Verpacken und Frankieren noch einmal.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Bevor ich die Briefe in den Schlitz des gelben Postkastens fallen lasse, geht mir auch noch der Gedanke durch den Kopf: „Steckt auch der richtige Brief im richtigen Umschlag?“ – Wie peinlich wäre es doch, wenn so eine Geburtstagskarte an unseren Sohn plötzlich bei einer alten Dame landen würde? Oder der Dank für eine Spende bei einem Kritiker, der uns ein paar provokative Fragen gestellt hat. Es können Missverständnisse entstehen, Geheimnisse ans Licht gebracht werden und sogar Beleidigungen vorkommen. Der falsche Brief im falschen Umschlag -  das ist ein Albtraum!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Dann quält mich noch eine Frage: Steht in dem Brief auch nichts, was den Empfänger beleidigt? Vielleicht habe ich Fragen gestellt, die nicht angebracht waren, oder solche, die er mir schon einmal beantwortet hat? Irgendeine harmlose Formulierung könnte ihn vielleicht kränken oder provozieren. Sollte ich die Adressen noch einmal durchgehen und überlegen, ob ich in meiner Formulierung vorsichtiger sein sollte?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Im letzten Moment habe ich noch eine weitere Befürchtung: Habe ich auch nicht vergessen, meine Unterschrift unter den Brief zu setzen oder die Dinge beizustecken, die ich versprochen hatte? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Der Einwurf meiner Post in den Briefkasten ist für mich zum Symbol für das Loslassen geworden. Es fällt uns allen schwer, unsere „Briefe“ – das sind die Bemühungen, Produkte, Gedanken, Sorgen und Ängste – abzugeben und sie in den dunklen Kasten fallen zu lassen. Das ist ein endgültiger Akt. Von da an haben wir keine Kontrolle mehr. Wir können nicht zurückholen, was wir gesagt und getan haben, wir müssen unsere Korrespondenz den Zusagen und der Verantwortlichkeit der Post überlassen. Es ist so ähnlich wie das, was die Bibel von uns erwartet wenn sie sagt: „Alle Eure Sorgen werfet auf Jesus, er sorget für Euch.“ &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-4403123098115691640?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/4403123098115691640/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=4403123098115691640&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/4403123098115691640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/4403123098115691640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/02/briefkasten.html' title='Briefkasten'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-3538808176468945934</id><published>2007-01-22T21:49:00.000+01:00</published><updated>2007-01-22T21:53:06.517+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gefühle'/><title type='text'>Gefühle</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Ich erinnere mich noch manchmal an den Tag, als der Professor in die Klasse kam und uns aus blauem Himmel fragte, was wir gerade fühlten. Wir Studenten schauten uns alle erstaunt an. Mein Nebenmann flüsterte mir zu: „Ich fühle mich grippig“. Das konnte ich verstehen, war aber wohl nicht das, was der Professor erwartete.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Durch diese Frage habe ich aber zweierlei gelernt: 1.- dass es manchen Leuten sehr wichtig ist, was man fühlt und 2.- dass ich kaum fähig bin, meine Gefühle zu analysieren. (Oder vielleicht habe ich auch nur sehr selten welche). Jedenfalls bin ich es nicht gewohnt, viel nach meinen Gefühlen zu fragen. Im letzten Jahr ist mir in aufgefallen, dass die Leute immer wieder sagten: „Ihr sollt Euch ja auch wohl fühlen“. Selbst in der Werbung wird es oft betont, dass man sich mit diesem oder jenem Produkt wirklich wohl fühlt. Mit „Wellness“ (Wohlfühlen) kann man viele Leute locken.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Wie wichtig sind aber unsere Gefühle?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Ich will keineswegs behaupten, Gefühle seien etwas Negatives. Es gibt zwar Nationen und Kulturen, in denen man seine Gefühle nicht zeigen darf. Man versteckt die Emotionen hinter einem nichts sagenden Lächeln, auch wenn man noch so ärgerlich oder traurig ist. Das heißt nicht, dass die Personen keine Gefühle hätten, sie zeigen sie nur nicht so deutlich. Auch in Deutschland gab es eine Zeit, wo man ausgelacht wurde, wenn man Gefühle zeigte. Man musste möglichst hart und gefühllos sein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Auf der anderen Seite sind Gefühle aber auch nicht zu überbewerten. In Südamerika ist es z.B. schick, seine Empfindungen zu zeigen. Du müsstest einmal eine von diesen typischen Fernsehserien miterleben. Ich glaube man kennt sie auch schon in Europa und nennt sie „Seifenopern“. Die lateinamerikanischen Schauspieler haben ein unerschöpfliches Arsenal von Gefühlsausbrüchen bereit. Da wird übermütig gefeiert, da wird viel geweint, da wird geschrien und gezetert und zärtlich geküsst. Das alles gehört dazu. Die Zuschauer wollen es so. Sie wollen selber in ihren Gefühlen angesprochen werden. Und wenn die Story so rührend war, dass sie kräftig mitgeweint haben, dann erst ist die Serie wirklich schön. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Gut, der Mensch hat Gefühle und er braucht auch Gefühle. Manche Leute sind fast nur über die Gefühle anzusprechen und zu Taten zu bewegen. Deshalb zeigen einige Organisationen, z.B. solche, die für humanitäre Hilfe werben, auch herzerweichende Fotos oder schreiben bewegende Geschichten. Zarte Gemüter sind dann bereit, das Letzte zu geben. Andere Menschen werden überhaupt nicht durch Gefühle überzeugt. Sie wollen Tatsachen, Statistiken, Argumente, Beweise. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Es scheint mir so, als ob auch in Europa mehr und mehr Menschen ein Erlebnis suchen, dass ihr Gefühl anspricht. Vielleicht ist das lange ein vernachlässigtes Gebiet gewesen. Aber ich bin ein wenig besorgt, dass sich viele Männer und besonders Frauen durch Gefühle manipulieren lassen. Die Frage ist dann nicht mehr: „Ist die Sache gut, moralisch, ehrlich, sauber?“ Sondern: „Bekomme ich da auch etwas für mein Gefühl?“  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Gefühle hat jeder Mensch. Einer zeigt sie mehr, der andere weniger, einer braucht sie vielleicht mehr als der andere. Aber die Gefühle dürfen nicht unser einziges Kriterium sein. Wir müssen aufpassen, dass die Tränen in unseren Augen uns nicht den Blick für die Tatsachen verschleiern. Sonst kann es sein, dass wir fragwürdige Unternehmen unterstützen und schaurige oder erhebende Erlebnisse suchen, die uns im besten Fall ohne Antwort und Frieden lassen. Jesus ließ sich durch das Elend der Menschen zu Mitgefühl und Erbarmen bewegen. Aber was er in erster Linie von uns fordert, ist der nüchterne, uneingeschränkte Glaube an ihn. Glaube ist etwas anderes als fühlen. Die Bibel sagt: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst Du und Dein Haus selig. Apg. 16, 31 &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-3538808176468945934?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/3538808176468945934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=3538808176468945934&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/3538808176468945934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/3538808176468945934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/01/gefhle.html' title='Gefühle'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-5109398391294493286</id><published>2007-01-11T18:05:00.000+01:00</published><updated>2007-01-11T18:06:15.848+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ampel'/><title type='text'>Rote Ampel</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Beinahe wäre ich neulich über eine rote Ampel gefahren – d.h. über eine Kreuzung, vor der mir ein rotes Licht an der Ampel die Weiterfahrt verbot. Au weia, habe ich mich da erschrocken! Wäre ich wirklich weiter gefahren, hätte es wahrscheinlich einen Unfall gegeben. Vielleicht wäre ich einem anderen Auto in die Seite gefahren. Wahrscheinlich hätte der Fahrer dann sehr geschimpft und gesagt: „Sie Idiot, haben Sie Tomaten auf den Augen? Sie sind wohl farbenblind – oder was?“ Ich hätte vor Schreck und Scham nicht gewusst, wo ich Hände und Füße lassen sollte. Vielleicht wäre es mir gelungen, eine Entschuldigung zu stottern. Das hätte aber sicher den Fahrer des anderen Wagens – sofern er nicht ernstlich verletzt war – nicht daran gehindert, sein Handy zu zücken und die Polizei zu rufen. Da hätte ich dann auf der Kreuzung gestanden, mit zitternden Knien und beschämt über die eigene Sünde, sichtbar für jedermann. Nach gebührender Zeit wäre dann die Polizei gekommen, hätte sich die Papiere (Führerschein, Ausweis und Fahrzeugschein) geben lassen, mich und den anderen nach dem Hergang des Unfalls befragt und sich in ihren Wagen zurückgezogen, um ein Protokoll zu schreiben. Weil ich nicht viel zu meiner Entschuldigung hätte sagen können – die Tatsachen schienen eindeutig, die Zeugen hätten den den Sachverhalt bestätigen können – hätte der Polizist zu mir gesagt: „Sie haben Glück gehabt, dass niemand verletzt wurde. Trotzdem muss ich Ihnen eine gebührenpflichtige Verwarnung erteilen. Sie können das Geld gleich hier mit Ihrer Bankkarte an diesem portablen Gerät bezahlen. Den Rest müssen die Versicherungen untereinander ausmachen.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Ich hätte Gott gedankt, dass alles nicht viel schlimmer gekommen ist und hätte versucht, mich nun wieder auf das Auto und die nächsten Meter im Straßenverkehr zu konzentrieren – was mir sicher nur sehr schlecht gelungen wäre. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Zum Glück bin ich diesmal nicht bei rotem Licht über die Kreuzung gefahren – aber eines Tages könnte es doch passieren. Zwar habe ich schon über 40 Jahre lang, in verschiedenen Städten auf und ab im eigenen Land und in manchen anderen Ländern immer an einer roten Ampel gehalten – wahrscheinlich zigtausend Mal. Aber das interessiert keinen - keine Polizei und keinen Geschädigten. Was zählt, ist dieses eine Mal, wo ich in einem Moment der Sorge und Zerstreutheit (ich hatte gerade die Nachricht erhalten, dass eine Nichte an Krebs erkrankt sei) beinahe nicht daran gedacht hatte, dass ich bei einer roten Ampel halten muss. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Noch nie hat mir einer in all den Jahren für mein vorschriftsmäßiges Verhalten im Straßenverkehr gedankt oder eine Anerkennung ausgesprochen, noch nie hat man mich gelobt für all die Tausende von Malen, an denen ich gehorsam und gewissenhaft an jedem roten Licht gehalten habe – selbst wenn ich in Eile war, oder wenn ich nachts weit und breit der einzige Verkehrsteilnehmer war. Einmal versagen wäre genug, um all das richtige Verhalten, allen Gehorsam dem Staat und seinen Gesetzen gegenüber zu vergessen, und mich für ein unbeabsichtigtes Vergehen, für einen kleinen, vielleicht sogar entschuldbaren Fehler auszuschimpfen und zu bestrafen. So verlangt es das Gesetz!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Ich will das grundsätzlich auch nicht geändert haben, bin ich doch selber oft genau so. Seh ich irgendwo jemanden einen Fehler machen, dann frage ich nicht, was der Anlass dazu war, wie oft er keinen Fehler gemacht hat oder wie viel Gutes er schon getan hat – ich kritisiere und weise zurecht! -- Vielleicht kann mir die Erfahrung an der Ampel das nächste Mal helfen, barmherziger und rücksichtsvoller zu sein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Aber an noch einen anderen Vergleich musste ich denken. Jakobus in der Bibel sagt: „Denn wer das gesamte Gesetz befolgt, aber gegen ein einziges Gebot verstößt, hat gegen alle verstoßen und ist vor dem ganzen Gesetz schuldig geworden.“ (Jak 2,10). Also ist es bei Gott so ähnlich?! Nicht das zählt, wie viele und welche Gesetze wir gehalten haben, wie oft wir das fragliche Gesetz schon beachtet oder was wir alles Gutes getan haben – eine einzige Übertretung reicht, um uns als Gesetzesübertreter zu verurteilen. Weil aber keiner von uns ohne Sünde sein kann, brauchen wir einen Erretter, der für uns die Strafe trägt. Das ist Jesus!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-5109398391294493286?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/5109398391294493286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=5109398391294493286&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/5109398391294493286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/5109398391294493286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/01/rote-ampel.html' title='Rote Ampel'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-2709100626525679548</id><published>2007-01-09T15:17:00.000+01:00</published><updated>2007-01-09T15:21:13.846+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Paraguay'/><title type='text'>Verkehrsmittel in Paraguay</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/RaOkPriO2II/AAAAAAAAAAY/twDZswVXZxM/s1600-h/100_0211.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/RaOkPriO2II/AAAAAAAAAAY/twDZswVXZxM/s320/100_0211.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5018034999112161410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Bei solchen Verkehrsmitteln bekommt man nicht so schnell Stress.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-2709100626525679548?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/2709100626525679548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=2709100626525679548&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2709100626525679548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/2709100626525679548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/01/verkehrsmittel-in-paraguay.html' title='Verkehrsmittel in Paraguay'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/RaOkPriO2II/AAAAAAAAAAY/twDZswVXZxM/s72-c/100_0211.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-6892851201972621611</id><published>2007-01-09T14:55:00.000+01:00</published><updated>2007-01-09T14:59:17.020+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krisen'/><title type='text'>Krisen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Sie gefallen uns nicht, die Krisen, die es von Zeit zu Zeit in unserem Leben gibt. Manchmal sind es Krisen in der Ehe, manchmal sind es finanzielle Krisen, Verluste, berufliche Konflikte und Ärger am Arbeitsplatz oder gesundheitliche Probleme. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Meist fällt es uns nicht leicht zuzugeben, dass wir in einer Krise stecken. Man fühlt sich schuldig oder schämt sich, dass es einem schlecht geht. Man empfindet es als demütigend, dass man nicht mehr Herr der Lage ist. Die Umstände haben Besitz von einem ergriffen und man kann nicht mehr richtig reagieren und planen. Was einem bleibt, ist auf die dringenden augenblicklichen Anforderungen einzugehen. Deshalb leugnet man gerne, dass man in einer Krise steckt. Man unterdrückt oder versteckt das Problem so lange es geht vor Verwandten und Freunden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Aber man hat nicht nur mit dem Gefühl der Unterlegenheit und Hilflosigkeit zu tun. Oft melden sich bei jemand, der in einer Krise steckt, auch Gefühle wie Auflehnung und Rebellion. „Warum muss gerade uns das passieren?“ ist ein typischer Satz in dieser Zeit. Man möchte so schnell wie möglich – und wenn mit Gewalt – aus der Krise herauskommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Eine Krise ist wirklich eine spannende Zeit. Man weiß nie, wie sie ausgehen wird. Es gibt vielleicht drei Möglichkeiten. 1.-  man erholt sich und es geht alles ohne schwer wiegende Folgen vorbei – 2. es kommt zu einem traurigen Ausgang: vielleicht zur Scheidung, zum Bankrott, zur Kündigung,  zum Tod – 3.-  man geht gestärkt, bereichert und gesegnet aus dieser Krise hervor. Auf die Umstände, die zu einer Krise führten, haben wir nicht immer einen Einfluss, sie sind manchmal außerhalb unserer Kontrolle, z.B. ein Unfall, Krankheit, Katastrophen. Vieles ist zwar durch Versicherungen abgedeckt, aber Geld kann auch nicht alles gut machen. -- An manchen Krisen haben wir selber Schuld, wie z.B. an Streit mit Familienangehörigen oder an Geldsorgen wegen eines zu verschwenderischen Lebensstiles. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Was auch immer die Ursache für die Krise sein mag. Es hängt viel von unserer Einstellung ab, ob etwas Gutes dabei herauskommt oder nicht. Auch wenn der Ausgang einer Krise vielleicht negativ war, so kann doch immer noch ein Gewinn dabei für uns herauskommen. Wir können vielleicht neue Freunde gewinnen, Hilfe erfahren, unser Leben neu orientieren und vieles daran verbessern. Schon manchmal hat jemand gesagt: „Ich musste erst in große Schwierigkeiten geraten, um von einem falschen Weg umzukehren. Die Krise hat mich vor Schlimmerem bewahrt.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Was immer deine Krise sein mag, ich möchte dich ermutigen, dich nicht zu ärgern oder dich zu verhärten. Bleibe offen für das Positive und schaue danach aus, wo du in deinem Leben etwas lernen, verändern oder verbessern kannst. Vielleicht war die Krise dazu da, deine Prioritäten neu zu ordnen, zu erkennen, was wirklich wichtig ist und was zählt. Vielleicht haben dich die Sorgen dazu gebracht, an Gott zu denken und ihn in deine Probleme und Schwierigkeiten einzubeziehen. Vielleicht hat Gott zu dir geredet, dein Gebet erhört und dir neue Perspektiven gegeben. Dann danke ihm auch für die Krise und das, was dabei herausgekommen ist. Gott fordert uns auf: „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen. Ps. 50, 15&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-6892851201972621611?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/6892851201972621611/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=6892851201972621611&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6892851201972621611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6892851201972621611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/01/krisen.html' title='Krisen'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-5457725267352099758</id><published>2007-01-09T14:51:00.000+01:00</published><updated>2007-01-09T14:54:26.501+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>Arbeitslos</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Immer häufiger hören wir von Personen, die aus ihrem Betrieb entlassen wurden und nun arbeitslos zu Hause sitzen. Erst kürzlich ist das einer guten Bekannten von uns passiert und wir haben die Enttäuschung, den Schock in ihrem Leben so richtig mitbekommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Manche Leute rechnen ja schon gleich bei ihrer Anstellung, dass es nicht lange gut gehen wird. Sie sind einer von vielen, der angefangen hat und der auch wieder aufhören muss. Aber wenn jemand für viele Jahre in derselben Firma gearbeitet hat, seine Aufgaben mit viel Erfahrung und Weitsicht erfüllen konnte und seine Chefs und Mitarbeiter gut kannte, dann ist es schwer zu gehen. Besonders, wenn die Entlassung plötzlich und ohne Vorwarnung geschieht. Nach der Mitteilung, dass man nicht mehr gebraucht wird, oder dass die Firma einen nicht mehr bezahlen kann, setzt eine Krise im Leben ein, in der man mit verschiedenen Gefühlen fertig werden muss.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Einmal ist da vielleicht das Gefühl des Versagens. Man denkt automatisch, man ist nicht mehr gut genug. Vielleicht zu alt, vielleicht zu langsam, vielleicht den Ansprüchen einer modernen Arbeitswelt nicht mehr gewachsen. Man fühlt sich minderwertig, untauglich fürs Leben und als ein Versager.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Damit verbunden sind wohl auch Schuldgefühle oder Selbstvorwürfe. Mancher erinnert sich an seine Schwächen und Fehler. Ihm fallen Momente ein, wo er zu kritisch war, wo er sich negativ geäußert hat, oder wo er unpünktlich war und seine Arbeit nicht gut erledigt hat. Er denkt an Momente, wo er mit dem Chef diskutiert hat oder unnötigerweise krank gefeiert hat. Jetzt tut es ihm leid und er fühlt sich bestraft für seine Fehler.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Aber die meisten suchen ja nicht nur die Schuld bei sich. Wohl jeder, der entlassen wird, hat früher oder später auch mit Ärger und Wut zu kämpfen. Er fühlt sich ungerecht behandelt. Er denkt, er habe seine besten Kräfte für die Firma eingesetzt, habe freiwillig Überstunden gemacht, wenn es nötig war und mehr getan als viele andere. Er hat die Firma verteidigt, wenn jemand die Produkte oder Erzeugnisse kritisierte und sich hinter die manchmal unverständlichen Entscheidungen der Chefs gestellt. Jeder Mann oder Frau, die nach vielen Dienstjahren entlassen wird, fühlt sich natürlich verraten und ungerecht behandelt. Sie glauben fest, sie hätten das nicht verdient.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Wahrscheinlich meldet sich auch bei den meisten die Enttäuschung. Mit einer Entlassung aus dem Beruf geht ja auch finanzielle Einbuße einher. Zwar ist man in Europa noch nicht gleich ein Bettler, wenn man den Beruf verliert, aber doch muss man jetzt neu planen. Man hatte so seinen Lebensstandard, der nun gefährdet ist. Man hatte Pläne mit: Reisen, Anschaffungen, Abzahlungen, die nun plötzlich infrage stehen. Man muss umdenken, umdisponieren, sparen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Langsam kommt bei einigen auch ein Gefühl der Angst auf. Der Lebensrhythmus wird sich auf einmal ändern. Man braucht nicht mehr morgens früh aus dem Bett und sich für die Arbeit fertig zu machen. Dafür sitzt man den ganzen Tag zu Hause und weiß nicht, was man tun soll. Es gilt sich umzustellen, zu verändern, anzupassen. Eine Veränderung bringt immer Ungewissheit und Angst mit sich. Wie soll man der neuen Situation begegnen, wie wird es weitergehen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Eine Entlassung ist eine große Krise. Da hilft es nicht viel, wenn man weiß, dass schon irgendjemand für einen sorgen wird. Trotzdem kann man leicht in Depression und Lethargie versinken. Aber gerade das sollte man nicht. Jede Veränderung birgt auch eine neue Chance in sich. Man kann sich jetzt neuen, vielleicht ganz anderen Aufgaben zuwenden. Kann noch einmal eine sinnvolle Beschäftigung finden, die einem selber Befriedigung gibt und mit der man anderen Menschen viel mehr helfen kann. Jesus sagt in Offb. 3, 8 “Ich habe bewirkt, dass vor dir eine Tür offen steht." Vielleicht trifft das auch auf Ihre Situation zu und Gott gibt ihnen noch einmal ganz neue Möglichkeiten ihm zu dienen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-5457725267352099758?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/5457725267352099758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=5457725267352099758&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/5457725267352099758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/5457725267352099758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/01/arbeitslos.html' title='Arbeitslos'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-6070266655001852582</id><published>2007-01-05T22:09:00.000+01:00</published><updated>2007-01-05T22:13:26.353+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Festlegen'/><title type='text'>Festlegen</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Soll ich Informatik studieren oder lieber Arzt? Soll ich in diesen Ferien nach Mallorca reisen oder nach Griechenland? Soll ich die SPD wählen, die CDU oder doch lieber die Grünen? Soll ich aus der Kirche austreten und Moslem werden oder Buddhist? Viele Entscheidungen müssen heute in unserer freien Welt getroffen werden. Es ist gut, dass wir nicht zu unserem Glück gezwungen werden, sondern die Möglichkeit haben zu wählen. Aber oft fühlen besonders junge Menschen sich überfordert mit all den wichtigen, folgenschweren Alternativen, die es gibt. Die Umstände ändern sich so schnell und was heute richtig zu sein scheint, ist morgen schon wieder ganz verkehrt. In dem Bestreben, keinen Fehler zu machen und alle Möglichkeiten offen zu lassen, entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, sich nicht zu entscheiden. Sie wollen sich lieber nicht festlegen. So lassen sie die wichtigen Fragen anstehen, sie warten, was sich ergibt, sie bleiben offen für alles. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Diese Haltung finden wir bei der Berufswahl, wo junge Menschen sich schwer für eine Ausbildung entschließen können. Wir finden diesen Trend in Fragen der Ehe und Familie. Nur noch verhältnismäßig wenig Leute wollen sich in einem öffentlichen Versprechen, einem Gelöbnis, für eine Lebensgemeinschaft mit einem Ehepartner festlegen. Ja, sie wollen das Glück der Ehe erleben, sich aber nicht definitiv für eine bestimmte Person entscheiden. Es soll alles offen bleiben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; In der Politik können wir das auch beobachten. Bei den Wählern ist eine große Ratlosigkeit, wenn es darum geht, ihre Stimme abzugeben. Zwar ist die Entscheidung für einen bestimmten Kandidaten oder Partei nicht so folgenschwer, weil viele andere Wähler eine Mitverantwortung tragen, aber es wird doch erwartet, dass man sich festlegt - und das erfordert Mut. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Das Problem mit der grundsätzlichen, dauerhaften Entscheidung finde ich aber auch bei den Religionen. In letzter Zeit habe ich öfters Menschen getroffen, von denen ich den Eindruck hatte, sie wollten sich da nicht festlegen. Viele von ihnen sind zwar dem Namen nach Christen, aber sie meinen, es gäbe noch andere, gleichwertige Alternativen. Die Schlagworte sind dann: „Wir glauben ja doch alle an einen Gott!“ Oder „die anderen Religionen haben auch ein Stückchen Wahrheit!“ oder „ob ich meinen Gott nun Gott nenne oder Allah oder Manitu, das spielt doch keine Rolle.“ Diese Argumente stimmen zwar nicht, aber ich sehe dahinter die gleiche Angst, sich festzulegen, wie bei den jung Verliebten, die sich nicht öffentlich trauen lassen wollen. Ein Christ, der z.B. den Islam verteidigt, sagt oft weiter nichts, als dass er sich nicht festlegen möchte. Er möchte ja nicht endgültig Moslem werden, aber er möchte auch nicht ein ganzer Christ sein. Er möchte die Türen offen lassen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Das klingt alles recht weise und tolerant, aber in Wirklichkeit gewinnt man mit dieser Haltung gar nichts. Wer sich nicht festlegen will, kommt nie zu einer Klarheit und Gewissheit. Er kommt auch nicht an die Segnungen und Vorzüge, die ihm die verschiedenen Optionen bieten. Er bleibt immer als Außenseiter und Beobachter unbeteiligt. Ein Mensch, der sich nicht festlegen möchte, weil er nichts versäumen oder verlieren will, wird am Ende alles verlieren.  - Bei seinem Abschied stellte Josua, der große Führer Israels, das Volk noch einmal vor die Entscheidung indem er sagte: „Wählet heute, wem ihr dienen wollt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.“&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-6070266655001852582?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/6070266655001852582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=6070266655001852582&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6070266655001852582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/6070266655001852582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/01/festlegen.html' title='Festlegen'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1978569722397931617.post-4098437531834232218</id><published>2007-01-05T21:31:00.000+01:00</published><updated>2007-01-05T21:33:30.123+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hören'/><title type='text'>Zuhören</title><content type='html'>Richtiges Zuhören ist eine Kunst. Die meisten Menschen reden viel lieber. Oder sie sind mit ihren Gedanken bei Themen, die sie selbst interessieren. Manchmal höre ich, wie Menschen sich unterhalten und es klingt wie ein Dialog von Tauben. Jeder redet und keiner hört zu. Wen wundert es, dass trotz aller Information, die weitergegeben wird, keiner richtig bescheid weiß. Versuch es einmal: Sage nur: „Morgen Abend treffen wir uns um 19,30 h bei Müllers zur Bibelstunde.“ Das ist schon zu viel. Wenn jemand überhaupt verstanden hat, worum es geht, dann wird er aber gleich den Tag, den Ort und die Uhrzeit vergessen haben. Kommunikation ohne jemanden der zuhört ist sinnlos. Dabei kommunizieren wir alle wie die Weltmeister: im Klassenzimmer, bei Festen, über Telefon und Email. Aber wen interessiert es schon, was wir sagen? Wer kann es alles aufnehmen?&lt;br /&gt;    Wenn wir nicht lernen zu zu hören, werden wir Probleme bekommen. Dazu gehören:&lt;br /&gt;Informationslücken: Bei allen Informationen, die wir in der Schule, Fernsehen, Rundfunk, Seminaren, Telefonanrufen und Gesprächen bekommen, bleiben einfach Lücken. Wir haben es gehört und doch nicht wahrgenommen.&lt;br /&gt;Unsicherheit: Wer nicht richtig zuhört, fühlt sich oft unsicher. Er weiß nicht, wann das Examen ist, worum es dabei geht oder was er alles für die Reise mitbringen sollte.&lt;br /&gt;    Missverständnisse: Die Ursache für so manche Missverständnisse in der Familie, im Betrieb oder unter Freunden ist, dass einer etwas gesagt hat, und der andere hat nicht richtig zugehört. So hat er das Gesagte völlig falsch verstanden. Bis so ein Missverständnis dann aus dem Weg geräumt ist, sind wieder viele Worte und Erklärungen nötig, die weiteren Raum für Missverständnisse geben.&lt;br /&gt;    Streit: Manche Anschuldigungen, Kritik oder Vorwürfe gehen darauf zurück, dass man selber nicht richtig zugehört hat, was der andere sagen wollte. Vielleicht haben wir mit Vorurteilen zugehört, mit einer fertigen Meinung oder wir haben überhaupt nicht hören wollen, was der andere sagte.&lt;br /&gt;    Wie können wir richtiges Zuhören lernen, um solche Kommunikationsprobleme zu vermeiden?&lt;br /&gt;    1.- Schweigen, wenn andere etwas sagen. Hast du einmal beobachtet, wie oft sich die Leute ins Wort fallen? Es erfordert Disziplin, den anderen ausreden zu lassen und ruhig zu zu hören.&lt;br /&gt;2.- Konzentrieren und nicht gleich an die eigenen Antworten und Argumente denken. Oft sind wir bereit zu antworten, wo wir noch nicht einmal die Frage oder das Problem verstanden haben. Manchmal lassen wir auch, bei einem Stichwort im Gespräch unsere Gedanken abschweifen. Dann bekommen wir nicht mehr mit, was der andere sagen will.&lt;br /&gt;3.- Wiederholen, was wir verstanden haben. Es ist eine Hilfe zur Kontrolle noch einmal zu wiederholen, was wir von dem verstanden haben, was der andere gesagt hat. Manchmal werden wir dabei gleich feststellen, dass irgendetwas nicht stimmt, dass wir den anderen missverstanden haben. Jesus sagte oft zu seinen Zuhörern wie z.B. in Matth 13, 43 „Wer Ohren hat zu hören, der höre!“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1978569722397931617-4098437531834232218?l=rdklaue.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rdklaue.blogspot.com/feeds/4098437531834232218/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1978569722397931617&amp;postID=4098437531834232218&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/4098437531834232218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1978569722397931617/posts/default/4098437531834232218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rdklaue.blogspot.com/2007/01/zuhren.html' title='Zuhören'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
